Gemeinderat
Lengenwang will seinen alten Bahnhof nun doch sanieren

Mehrheitlich beschloss der Gemeinderat Lengenwang, das ehemalige Bahnhofsgebäude als eines der wenigen historischen Gebäude in der Gemeinde nicht abzureißen und neu zu bauen, sondern es zu sanieren. Gegen den Bebauungsplan «Firma Klinkau in Leuterschach» der Stadt Marktoberdorf gab es keinerlei Einwände.

Bürgermeister Josef Keller erinnerte daran, dass in der Bürgerversammlung die drei im Gemeinderat erarbeiteten und besprochenen Varianten für das Bahnhofsgebäude vorgestellt und diskutiert wurden. Dabei habe sich von den anwesenden Bürgern für jede der drei Varianten eine etwa gleich große Gruppe stark gemacht. Die bei der Gemeinde inzwischen noch eingegangenen Stellungnahmen seien den Räten mit der Sitzungsladung zugegangen.

Gemeinderat entscheidet mit 6:5 Stimmen

In der anschließenden Diskussion sprach sich Bürgermeister Keller klar für den Erhalt und die Sanierung des alten Gebäudes aus, während Zweiter Bürgermeister Paul Burkhart für einen Neubau plädierte. Auch die Gemeinderäte vertraten nochmals ihre kontroversen Ansichten. Mit 6:5 Stimmen sprachen sie sich letztlich für eine Sanierung des Gebäudes aus.

Die Entscheidung, welche Variante dabei zum Tragen kommen soll, wurde jedoch auf später verschoben.

Stattdessen wurde die Gemeindeverwaltung beauftragt, Angebote für die notwendigen Zimmererarbeiten einzuholen. Denn das Dach soll auf jeden Fall noch vor dem kommenden Winter saniert werden. Gleichzeitig sollte der Holzteil des Gebäudes mitsaniert werden. Eventuell sollte auch noch das Fundament trocken gelegt werden. Hier sei Eigenleistung möglich, waren sich die Gemeinderäte einig. Dann könnten während des Winters die Innenräume in Angriff genommen werden.

Die Firma K & S (Kelz und Settele) Anlagenbau will am Wochenende vom 23. und 24. Juli ihr 20-jähriges Firmenjubiläum mit einem Fest begehen. Dafür hat sie eine vorübergehende Gaststättengenehmigung beantragt. Dagegen wurden von den Räten keine Einwände erhoben.

Bürger zu Tag der offenen Tür in Kaserne eingeladen

Zum Schluss verlas Bürgermeister Keller noch ein Schreiben des Kompaniechefs des 4. Gebirgsaufklärungsbataillons 230 vom Standort Füssen. Danach sind die Lengenwanger am 2. Juli ab 10 Uhr zum Tag der offenen Tür in die Allgäu-Kaserne nach Füssen eingeladen. Sowohl das Sanitätszentrum Füssen als auch das Gebirgslogistikbataillon 8 und das Gebirgsaufklärungsbataillon 230 werden an diesem Tag Tür und Tor für die interessierte Öffentlichkeit öffnen.

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