Rinder-Tbc
Landwirte im Ostallgäu fordern mehr Sicherheit bei Tbc-Test

Die Kreisvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und des Bundes Deutscher Milchviehhalter (BDM) wenden sich gegen 'sinnloses Töten von Rindern' im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Tuberkulose (Tbc).

In einem Brief an das Landratsamt befürchten Georg Martin (AbL) und Waltraud Högner sowie Engelbert Vogler vom BDM, dass - wie im Oberallgäu - auch im Ostallgäu Hunderte von Rindern 'voreilig, ohne zuverlässiges Testergebnis, grundlos getötet' werden könnten. Sie weisen darauf hin, dass nur bei wenigen Tieren der Erreger wirklich nachgewiesen wurde.

Da auch der im Ostallgäu verwendete Test nur eine Zuverlässigkeit von 80 Prozent habe, sei zu befürchten, dass jedes fünfte Tier, das getötet wird, gesund ist. Sie fordern, neben dem Rotwild auch andere Tiere wie Pferde, Hunde und Rehe als mögliche Krankheitsträger zu untersuchen. Für nicht ausreichend halten sie die Hygienevorschriften beispielsweise für Tierärzte, die verschiedene Ställe betreten.

Die Landwirte weisen darüber hinaus darauf hin, dass für die Verbraucher beim Verzehr von Fleisch und Milch und deren weiterverarbeiteten Produkte keinerlei Gefahr bestehe, da die Bakterien beim Pasteurisieren der Milch abgetötet werden und im Fleisch gar nicht vorkommen.

Den ganzen Bericht über die Forderung der Landwirte bei der Bekämpfung der Tbc mit mehr Informationen finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 24.05.2013 (Seite 23).

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