Künstlerhaus
Künstlerhaus: Punktuelle Kritik, aber insgesamt gute Zusammenarbeit

Eigentlich ging es nur darum, den Wunsch nach mehr Kontinuität im Künstlerhaus zu äußern, blickt Bürgermeister Werner Himmer auf die Kulturausschusssitzung des Stadtrats zurück. Doch bei Jürgen Schwarz wirkte es so, als ob hier alte Gräben wieder aufgerissen werden sollen, die er eigentlich als Vorstandsmitglied der Kulturstiftung Dr. Geiger-Haus endlich zugeschüttet sah. Und auch Kulturamtsleiter Rupert Filser betont: Die Kritik im Ausschuss habe sich nur auf einzelne Punkte bei der Kunstausstellung bezogen. Insgesamt sei die Zusammenarbeit sehr gut. Aber mehr Kontinuität beim Personal erleichtere einfach die Vorbereitung der Ausstellung.

Jürgen Schwarz verweist auf ein Abstimmungsgespräch zur Ostallgäuer Kunstausstellung Ende September 2010, an dem nach seinen Angaben neben den Vertretern des Künstlerhauses auch das Kulturamt und der Bürgermeister teilgenommen haben. «Hierbei wurde von Seiten des Kulturamtes die Bitte an das Künstlerhaus herangetragen, die Ostallgäuer Kunstausstellung im Jahr 2011 vom traditionellen Oktoberanfang um zwei Wochen nach hinten zu verschieben», berichtet Schwarz. Hintergrund für den Wunschtermin vom 21. Oktober bis 6. November sei gewesen, dass das Kulturamt mehr Zeit für die organisatorischen Vorbereitungen haben wollte.

Gremium habe Wechsel einvernehmlich beschlossen

Um Überschneidungen in den Zuständigkeiten bei der Vorbereitung der Kunstausstellung zu vermeiden, so Schwarz, wurde zudem vereinbart, dass die Kuratorin, Maya Heckelmann, für die fachliche Betreuung der Ausstellung (Jury und Hängung) zuständig ist.

Informiert gewesen sei die Stadt auch über die personelle Änderung, da dem Stiftungsrat sowohl Bürgermeister Werner Himmer als auch sein Stellvertreter und der Stadtkämmerer angehören. Dieses Gremium habe den Wechsel in der Verwaltungsstelle einvernehmlich beschlossen. «Der Vorwurf der Information auf Umwegen ist nicht nachvollziehbar», so Schwarz. Für Bürgermeister Himmer erklärt sich der Vorwurf jedoch dadurch, dass der Personalwechsel im Kulturamt bereits vor der Abstimmung im Stiftungsrat «auf Umwegen» bekannt geworden sei.

Kontinuierliche Besetzung durch Aufgabenteilung

Schwarz verweist zudem darauf, dass die klare Aufgabenteilung zwischen künstlerischer Leitung (Maya Heckelmann) und Verwaltungsmitarbeiterin (Susanne Illi) nun eine «deutliche Leistungssteigerung von verbesserter Kostenkontrolle bis zu kontinuierlicher Besetzung im Künstlerhaus» ermögliche.

Seine Stellungnahme schließt Schwarz mit dem Bedauern, «dass das große ehrenamtliche Engagement, mit dem auch das Künstlerhaus begleitet wird, nicht durch sachliche Zusammenarbeit gewürdigt wird.» Vornehmste Aufgabe der Verantwortlichen sollte es sein, «alle Facetten in unserer Stadt zu befördern, wo nötig zu moderieren und als Markenkern der Kulturstadt Marktoberdorf zu entwickeln».

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