Kulturausschuss
Kritische Töne zur Zusammenarbeit mit dem Marktoberdorfer Künstlerhaus

Kritische Töne gab es im Kulturausschuss des Stadtrats zur Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus. Er wünsche sich «mehr Kontinuität in der Zusammenarbeit», meinte Kulturamtsleiter Rupert Filser. Er bedauerte zudem, dass die Ostallgäuer Kunstausstellung heuer erst am 22. Oktober startet und daher nicht Teil der Marktoberdorfer Museumsnacht am 8. Oktober ist.

Bereits auf Termin geeinigt

Filser setzt zudem darauf, dass die neue Mitarbeiterin der Stadt für Museen und Stadtarchiv, Katharina Maier, bei der Organisation der Kunstausstellung mit einsteigt. Diesen Vorschlag unterstützte auch Bürgermeister Werner Himmer.

Laut Filser haben die Museumsleiter sich bereits auf den Samstag, 8. Oktober, als Termin für die Museumsnacht geeinigt. Ein späteres Datum lehnen sie ab, da es dann zu kalt werde. Daher wird sich das Künstlerhaus wohl nicht an diesem Event beteiligen, da die von der Stadt Marktoberdorf veranstaltete Ostallgäuer Kunstausstellung erst am 22. Oktober beginnt. Normalerweise startet sie Anfang Oktober.

Die Museumsnacht ist als Besucher-Lieferant für die Kunstausstellung jedoch nicht zu unterschätzen. Im vergangenen Jahr kamen bei insgesamt 645 Ausstellungsbesuchern immerhin 250 bei der Museumsnacht, 2008 kamen zur Museumsnacht 244. Im Jahr 2009, als während der Ausstellung keine Museumsnacht stattfand, kamen insgesamt nur 379 Besucher in die Schau. Dies bedauerten auch die Ausschussmitglieder wie Doris Rößle (FW), die auf die Anziehungskraft der Museumsnacht verwies.

Insgesamt zogen Filser und Himmer aber ein sehr positives Resümee der Kunstausstellung: Die Rückmeldungen der Besucher seien durchwegs gut gewesen. Eine steigende Zahl von Bewerbern für die Ausstellung verweise auf zunehmende Bekanntheit und hohe Qualität.

In diesem Zusammenhang lobte Walter Schilhansl die Arbeit der Jury unter Leitung von Maya Heckelmann: Das Team habe hoch professionell die 301 Kunstwerke begutachtet und 52 Werke für die Ausstellung ausgewählt. Manchmal, so Schilhansl, wünsche er sich, dass auch der Stadtrat mit einer solchen Präzision entscheide. Die Stadt erwarb heuer fünf ausgestellte Kunstwerke.(vit)

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