Gemeinderat
KönigsCard - Auch Stötten will ins Vitale Land

Damit auch Gäste von Stötten das Leistungsangebot der 'KönigsCard' im Ostallgäu nutzen können, hat der örtliche Tourismusverein – dessen Vorsitzender Bürgermeister Joachim Ernst ist – den Beitritt der Gemeinde dem Verbund 'Vitales Land' beantragt. Dem stimmte der Gemeinderat mit 6:4 Stimmen zu.

'Setzt Stötten in Zukunft mehr auf Tourismus?' Auch diese Frage stand in der Sitzung im Raum. Im Auerbergland gehören die Gemeinden Bernbeuren, Lechbruck, Rieden am Forggensee und Roßhaupten bereits dem 'Vitalen Land' an.

Görisried, Lengenwang und Marktoberdorf hätten sich ebenfalls dafür entschieden. Die Gemeinden Wald, Unterthingau und Ruderatshofen stünden im Entscheidungsprozess, hieß es weiter. Aufgrund der immer breiter werdenden Akzeptanz will auch der Tourismusverein Stötten das Angebot erweitern.

Doch damit sind Kosten für die Gemeinde verbunden. So ist beim Beitritt ein Betrag von 1000 Euro fällig, die Investitionssumme für den elektronischen Meldeschein liegt bei 4000 Euro. Diese könne mit 60 Prozent über Fördermittel finanziert werden, allerdings kommen laufende Kosten hinzu.

Im Endeffekt kostet der Beitritt die Gemeinde für das erste Jahr 2790 Euro, danach jährlich sind etwa 300 Euro fällig.

Unterschiedliche Meinungen

Die Meinungen im Rat waren jedoch geteilt. 'Einen Versuch könne man ja wagen', erwähnte Gemeinderat Walter Senel mit Blick auf die dreijährige Mindestlaufzeit beim Projekt 'KönigsCard'. 'Wir müssen in Stötten einmal auf einen touristischen Zug aufspringen', pflichtete Ratskollege Erwin Hindelang bei.

Dagegen gab Ottmar Schuster zu bedenken: 'Und wieder ist ein neuer Beitrag fällig.' Er betrachtete den Kosten-Nutzen-Effekt. Denn bisher hatten sich nur drei bis vier Vermieter bereit erklärt, die KönigsCard anbieten zu wollen.

'Springen wir auf den Zug auf', bekräftigte der Bürgermeister die Entscheidung zum Beitritt. An der Abstimmung hatte er als Vereinsvorsitzender nicht teilgenommen.

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