Not-Erstaufnahme
Knapp 1.000 Flüchtlinge wurden in Marktoberdorf betreut: Helfer gingen an die Belastbarkeitsgrenze

Annähernd 1.000 Menschen sind in den vergangenen drei Wochen in der Marktoberdorfer Not-Erstaufnahme betreut worden. Der Landkreis Ostallgäu hat seit August viermal (die ersten beiden Male gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren) eine Notfalleinrichtung bereitgestellt.

Wieder kümmerten sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer um die Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und Pakistan. Anfang dieser Woche werden die Gymnasiumturnhalle aller Voraussicht nach wieder leer und die Asylbewerber auf ihre Bleibeorte verteilt sein.

Mit 70 bis 80 ehrenamtlichen Helfern war das Bayerische Rote Kreuz (BRK) pro Woche in der Turnhalle des Gymnasiums vertreten, sagt Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann. Auch wenn es laut ihm meist ruhig in der Halle war, gab es für die Helfer auch Situationen, die stressig oder belastend waren. Sollten sich - und so sieht es aus - derartige Hilfseinsätze wiederholen, müssten sich die Strukturen für ehrenamtliche Hilfe generell ändern, sagt Hofmann und unterstützt damit die Forderungen des Landesverbandes.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 12.10.2015.

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