Klinikensanierung
Kienbaum kündigt erste Vorschläge für März an

In der nächsten Verwaltungsratssitzung Ende März will die Unternehmensberatung Kienbaum erste Vorschläge zu Einsparmöglichkeiten in den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren machen. Dies teilte Verwaltungsratsvorsitzender Stefan Bosse nach der jüngsten Sitzung des Gremiums in dieser Woche mit.

Dort stellten sich zudem zwei Bewerber für den dritten Vorstandsposten vor. Ein Kandidat erschien den Räten aus Stadt und Landkreis geeignet. Laut Bosse müssten aber noch Details geklärt werden. Ob der Interessent, der derzeit in einer festen Position in der Klinikbranche arbeite, tatsächlich eingestellt werde, sei noch nicht sicher. Dennoch, so Bosse, laufe die Sanierung der fünf Kliniken in Füssen, Marktoberdorf, Obergünzburg, Kaufbeuren und Buchloe weiter. Die damit beauftragte Unternehmensberatung Kienbaum komme mit ihrer Analyse gut voran. Ihre Mitarbeiter wollten als nächstes mit den Klinik-Fördervereinen und den Bürgermeistern an den einzelnen Standorten sprechen. Erste Vorschläge für kurzfristig mögliche Einsparungen sollen dem Verwaltungsrat schon im März präsentiert werden.

Insgesamt, so Bosse weiter, werde die Umsetzung der Sanierung allerdings «sehr lange dauern». Damit der Vorstand die Arbeit auch bewältigen könne, werde eine dritte Person dafür gesucht. Sie soll für die Organisation zuständig sein und werde - ausgestattet mit einem Drei-Jahresvertrag - frühestens in der zweiten Jahreshälfte anfangen. «Wir sind aber auch mit den jetzigen beiden Vorständen handlungsfähig», betont Bosse. Dies sind Ludwig Lederle (Vorsitzender) und Dr. Joachim Klasen (Ärztlicher Direktor).

Grünes Licht

In Absprache mit Kienbaum gab der Verwaltungsrat in seiner Sitzung grünes Licht für die Anschaffung eines Linksherzkathetermessplatzes für das Krankenhaus in Füssen. Er soll zusammen mit dem Klinikum im österreichischen Reutte angeschafft und betrieben werden.

Ausgeschrieben wird ferner die frei gewordene Chefarztstelle für die Geriatrie in Füssen, nachdem Dr. Brigitte Buchwald-Lancaster das Kommunalunternehmen verlässt.

Unklar sei hingegen wieder, ob die Geriatrie während der Umbauphase von Füssen nach Marktoberdorf umziehe. Der Vorstand habe festgestellt, dass dafür auch im Marktoberdorfer Krankenhaus Änderungen nötig seien. Nun sollen die Kienbaum-Mitarbeiter die Angelegenheit nochmals prüfen.

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