Gr Günzach
Jahresabschlusssitzung Günzach: Platz für weitere Windräder

In seiner Jahresabschlusssitzung befasste sich der Gemeinderat Günzach mit einer möglichen Erweiterung des Sondergebietes Windkraft bei Upratsberg. Der neue Flächennutzungsplan der Gemeinde befindet sich derzeit noch in der Planungsphase, weshalb eine Erweiterung nach Meinung von Bürgermeisterin Brigitte Schröder 'völlig problemlos möglich' wäre. Bereits heute stehen zwei Windräder im Upratsberger Wald, angedacht sind zwei weitere Windkraftanlagen im dortigen Bereich. Die Stromerzeuger sollen laut Antragsteller nicht höher als die jetzigen werden.

Vorschlag: eine große Anlage statt mehrerer kleiner Räder

Zweiter Bürgermeister Wolfgang Denlöffel und Ratsmitglied Sven Klasing verwiesen darauf, dass die Anlagen aufgrund ihrer Lärmerzeugung und wegen des Schattenwurfs so weit wie möglich vom Weiler Upratsberg und anderen Gehöften entfernt sein sollten. Klasing gab zu bedenken, ob man nicht statt mehrerer kleiner Windräder eine leistungsfähige, große Windkraftanlage in Grenznähe zu Aitrang erstellen sollte.

Diesen Vorschlägen schloss sich das Gremium an und beschloss, nächstens eine Ortsbesichtigung durchzuführen. Dabei sollen alle Vor- und Nachteile besprochen werden.

Ab 80 Zentimeter Schnee heißt’s: Dach abschaufeln!

Bisher war im Flächennutzungsplan eine Gewerbefläche östlich des Technocell-Werkes in Günzach vorgesehen. Mit Stimmenmehrheit beschloss der Rat, dass diese Fläche aus der neuen Planung gestrichen wird, da für ein solches Gewerbegebiet kein aktueller Anlass bestehe.

Rathauschefin Schröder gab bekannt, dass sich die neu überprüfte Schneetraglast des Dorfsaals nicht veränderte: Ab 80 Zentimeter Schneehöhe müsse das Dach abgeschaufelt werden. Ferner informierte sie die Räte, dass der Bauantrag für ein Asylbewerberheim in der Gaststätte 'Hirsch' vom Landratsamt abgelehnt wurde.

Infolge von Verzögerung bei der Planung des Kanal- und Straßenbaus in Immenthal erfolgt die Submission erst am 7. Februar kommenden Jahres. Man hoffe auf günstige Gebote, sodass die Maßnahmen zügig ausgeführt werden könnten. 'Wenn nicht jetzt, wann dann?', fragte Schröder. Sie hofft, dass die große Baumaßnahme baldmöglichst beginnt.

Abschließend bedankte sie sich bei den Gemeinderäten für die 'vertrauensvolle Zusammenarbeit' zum Wohl der Gemeinde.

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