Kunst
Internationaler Museumstag: Ein Schrank voller Klosterarbeiten im Marktoberdorfer Stadtmuseum

Ludovika Huttner war nicht nur eine langjährige Museumsaufsicht der ersten Stunde, sie vermachte dem Stadtmuseum in Marktoberdorf auch ein besonderes Schmuckstück: Einen Schrank aus dem 18. Jahrhundert voller Klosterarbeiten, die sie selbst angefertigt hatte.

Eine Kostbarkeit, die beim Internationalen Museumstag am 22. Mai gezeigt wird. Huttner begann vor rund 30 Jahren, sich für Klosterarbeiten zu interessieren.

Sie besuchte Kurse, erlernte Techniken, suchte sich Anregungen und perfektionierte ihre künstlerische Feinarbeit. Unter ihren geschickten Händen entstanden: Jesuskindlein in Spanschachteln, aufwendig dekoriert mit Spitzen und Goldborten, Stickereien, Perlen, Glassteinen, Golddraht und gedrehter Bouillon.

Ein kleiner Hausaltar gehört zur Sammlung, in Krülltechnik – das heißt mit gerollten und vergoldeten Papierstreifen – üppig verziert. Dekorierte Eier sind dabei, mal ganz mit Stoff bezogen und mit Borten besetzt. Mal in zwei Hälften geteilt, von Ludovika Huttner sorgfältig mit Stoff ausgekleidet und mit einem flammenden Herzen oder einem Agnus Dei bestückt.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 18.05.2016.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ