Bilanz
Information an vorderster Stelle bei der MIR-Messe in Marktoberdorf

2Bilder

Als die Verbraucher- und Erlebnismesse 'Miteinander in der Region' ('MIR') in Marktoberdorf gestern Abend nach drei Tagen und dem Ansturm tausender Besucher ihre Pforten schloss, durfte die deutliche Mehrheit der Händler entspannt in den Sitz sinken.

Vor allem der Sonntag lief nach ihrer Ansicht ausgezeichnet. "Wenn die Aussteller zufrieden sind, sind wir es auch", zog Messeleiter Markus Graber von der veranstaltenden AZ Marketing und Service GmbH Bilanz.

Mit Rekord gestartet

Dabei war die Messe schon mit einem Rekord gestartet. 175 Aussteller präsentierten ihr Angebot auf eine Fläche von 4700 Quadratmetern im Modeon, in weiträumigen Hallen und auf der großen Freifläche.

Ein Schaufenster des Handels, Handwerks und der Dienstleistung sollte die 'MIR' sein und hatte damit nicht zu viel versprochen.

'Es sind viele hier, die den Tag genießen wollen', sagte Martina Karle vom gleichnamigen Bettenhaus und Raumausstatter in Marktoberdorf. Für viele sei der Besuch fast ein geselliges Unterfangen, für sie selbst eine willkommene Gelegenheit, Kontakte zu pflegen oder neu zu knüpfen. Zu probieren, sich Anregungen für zu Hause zu holen, nicht unbedingt das Kaufen, nannten die Besucher als Gründe, weshalb sie die Messe ansteuern.

Aufklärung gerade bei neuer Haustechnik stand bei den Anbietern hoch im Kurs. Norbert Winkler, Chef einer Friesenrieder Energietechnikfirma, schwor dabei auf eine Solaranlage, kombiniert mit einer Regelanlage für Brauchwasser und Heizung.

Die Zahl der Alternativen zu konventionellen Heizstoffen war groß und für viele verwirrend. Da kommen Personen wie Hermann Huber von Dages Heizung aus Stötten ins Spiel. Tagsüber Solar und Fotovoltaik, nachts ein mit Gas betriebenes Miniblockheizkraftwerk: 'Nur so geht Energiewende, wenn jeder etwas für sich macht', sagte er.

Mit am Stand vertrat Stefan Schilling die Untrasrieder Firma Böhm & Egger, die Kalkschutztechnik anbietet. Auch für ihn sei die 'MIR' ein wertvolles 'sehen und gesehen werden'.

Interessanter direkter Vergleich

Dies traf besonders für Marc Samer zu, der in Marktoberdorf seit einem Jahr ein Fotostudio betreibt. Bekannt werden mit ihren neuen Modellen wollten auch die Autohäuser. Deren Zahl hatte sich dank Kaufbeurer Beteiligung von vier auf acht verdoppelt. 'So haben die Leute einen Vergleich direkt an den Ständen, den sie sonst nicht haben', sagte Harald Kraus, der in Marktoberdorf ein Autohaus betreibt.

Mobil bleiben, hieß es auch beim Sanitätshaus Wittlinger, das unter anderem Rollatoren und Elektromobile zeigte. 'Die Kinder schauen für ihre Eltern', wusste Cem Cebecioglu, denn bei den Älteren liege die Hemmschwelle noch höher – warum auch immer.

Den Bereich Tourismus deckte etwa die Stadt Marktoberdorf mit ihrem neuen Stand ab und auch deren Partnerstadt Waldmünchen. Das Interesse an Radeln und Wander im Bayerischen Wald sei derart groß, dass bereits am Sonntagmittag die Prospekte zur Neige gegangen waren, berichtete Anna Krapfl. Kein Wunder, dass auch sie die 'MIR' als Erfolg wertet.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen