Gesetzeslage
In Marktoberdorf findet sich kein Platz für Windräder

In Marktoberdorf wird es auf absehbare Zeit keine Windräder geben. Weder konzentriert in einem Bereich, noch als einzelne Anlage. Das liegt zum einen an der gesetzlichen Vorgabe, wonach der Abstand zur nächsten Wohnbebauung zehn Mal so groß sein muss, wie das Windrad hoch ist (10-H-Regelung), zum anderen an den vielen geschützten Tieren. <%IMG id='1409028'%>

Einstimmig hat der Stadtrat deshalb das Planungsverfahren, das er 2011 eingeleitet hatte, eingestellt. Einige Stadträte bedauerten, keine Energie aus Windkraft produzieren zu können. Ihnen hielt Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell entgegen, es sei erfreulich, dass die Landschaft in Marktoberdorf noch derart intakt ist, dass sich dort geschützte Tiere niederlassen. Erneuerbare Energie gebe es trotzdem in der Stadt dank Wasserkraft, Biomasse, Fernwärme und Fotovoltaik.

Autor:

Andreas Filke aus Kempten

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