CSU-Organisation
Hohes Durchschnittsalter bei der Frauen-Union

Recht rege war der Ortsverband der CSU Frauen-Union Marktoberdorf/Obergünzburg im abgelaufenen Jahr. Dies hielt Vorsitzende Ulrike Sigfrid in der Jahresversammlung des Verbandes fest. Bei den Neuwahlen wurde der gesamte Vorstand in den Ämtern bestätigt.

Zurzeit zählt der Ortsverband 30 Mitglieder. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt bei 64,1 Jahren. Die Frauen sind im Durchschnitt seit 17,7 Jahren bei der FU dabei, berichtete die Vorsitzende Sigfrid. Unter dem Beifall der Anwesenden erinnerte sie daran, dass Uta Brunnhuber für ihr langjähriges und vielfältiges Engagement für die Allgemeinheit mit der Silbernen Ehrenmedaille der Stadt Marktoberdorf ausgezeichnet worden ist.

Sigfrid listete die Veranstaltungen auf und erinnerte daran, dass einige FU-Mitglieder zusätzlich in den CSU-Ortsverbänden sowie in Gemeinde- und Stadträten tätig seien. Einige Veranstaltungen wurden auch gemeinsam mit der Frauen-Union Ostallgäu organisiert.

Frauenanteil in der CSU eher rückläufig

Vorsitzende Ulrike Sigfrid verweis darauf, dass der Frauenanteil in der CSU im Jahr 2010 geringer war als zehn Jahren zuvor. Dies werde sich wohl kaum ändern, solange jede dritte Frau in Bayern in Teilzeit arbeite, bedauerte Sigfrid. Denn die Frauen in Teilzeit seien zumeist auch Mütter und oft im Sozial- und Gesundheitswesen mit ungünstigen Zeiten beschäftigt. Da wollten sie nicht auch noch zusätzlich Ehrenämter übernehmen. Sigfrid erinnerte daher an das Jahr der Frau und das laufende Mentoring-Programm für Frauen, für das noch Kandidatinnen gemeldet werden können.

Bund entlastet Kommunen bei HartzIV-Kosten

Der Schatzmeisterin Irmgard Winterhalder bescheinigten die Kassenprüferinnen Friederike Simm und Edith Reckziegel eine einwandfreie Kassenführung.

Die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer zeigte als Mitglied des Ausschusses für Soziales, Familie und Arbeit unter anderem auf, dass im Zuge der Hartz IV-Verhandlungen der Bund die Kosten für die Grundsicherung im Alter in drei Schritten ab 2012 übernimmt und so die Kommunen um rund 12 Milliarden Euro entlastet. Allein der Landkreis Ostallgäu könne so ab 2014 rund 1,4 Millionen Euro pro Jahr sparen; im Jahr 2012 werden es laut Schorer immerhin 475500 Euro sein. Damit sei eine wichtige Forderung der CSU erfüllt worden.

Engagiert diskutierten die Frauen mit der Abgeordneten auch über Arbeitsmarkt-, Familien- und Seniorenpolitik, wobei auf viele neue Aspekte der CSU-Sozialpolitik eingegangen wurde.

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