Günzach
Günzacher Gemeinderat: Entfernung zu Windkraftanlage ausreichend

Mit Fragen aus der Bürgerversammlung hat sich der Günzacher Gemeinderat befasst. Da Bürgermeisterin Brigitte Schröder in der Bürgerversammlung die Abstände zwischen dem geplanten Windrad im Schottener Wald und der umliegenden Wohnbebauung auf Nachfrage nicht exakt angeben konnte, holte sie dies nun nach. Der Abstand zu Gebäuden in Schotten betrage 612 Meter, in Stockach 940 Meter und in Albrechts rund einen Kilometer, so Schröder. Zu Wohnhäusern in Sellthüren bestehe sogar ein Abstand von 1470 Metern. Alle Entfernungen sind somit laut Schröder größer als der Mindestabstand von 600 Metern.

Die Schallwerte liegen, so Schröder weiter, mit rund 35 bis 37 dB(A) in Albrechts, 43,3 in Schotten und rund 41 in Sellthüren/Stockach auch unter den gesetzlichen Grenzwerten. Zur geplanten Sanierung der Aitranger Straße erklärte die Bürgermeisterin, dass Kommune und Landkreis weiter an einer Lösung des Grundstücksproblems arbeiteten und im Herbst eine erste Planung vorgelegt werde.

Zuvor soll noch eine Anliegerversammlung stattfinden, um den 'besten Konsens' aller Betroffenen zu erzielen.

'Der Baufortschritt im ,Hirsch' ist erstaunlich', sagte Schröder zum Engagement von Ratsmitglied Rudolf Rauscher und seinen freiwilligen Helfern für das Dorfgasthaus, das die Gemeinde kürzlich erworben hatte. Dieser berichtete vom Trockenlegen der Außenmauer durch eine neue Drainage sowie von Maler- und Elektroinstallationsarbeiten.

Die hoch motivierten Helfer erschienen täglich 'pünktlich wie die Maurer' und arbeiteten 'fast bis zum Umfallen'. Daher sei der ins Auge gefasste Termin zur Fertigstellung bis August realistisch. Durch Eigenleistungen hofft die Gemeinde, die Kosten im vorgesehenen Rahmen halten zu können.

Für das Ehrenzeichen und die Ehrenamtskarten des Landkreises wurden im Rat Namen genannt, aber noch keine Beschlüsse gefasst. Günzach stünden von der Gemeindegröße acht Ehrenamtskarten zu, so Schröder. Hauptsächlich will der Rat jüngeren, aktiven Ehrenamtlichen die Karte zukommen lassen. Dies soll ein kleiner Ansporn fürs Weitermachen sein, so die Räte.

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