Weihnachtsmärkte
Großer Andrang zum Auftakt der Weihnachtsmärkte in Stötten und Wald

Woher soll man sich die Stimmung für das kommende Weihnachtsfest holen, wenn das Adventswetter eher an einen milden Herbst erinnert? Die Weihnachtsmärkte, die pünktlich zum ersten Advent ihre Tore öffneten, waren da eine gute Adresse. Nikolauslauf für Senegal

Schon traditionell fand der Walder Weihnachtsmarkt in der WaldHalla statt. Da gab es wieder allerhand Kunsthandwerkliches: Papier- und Perlensterne für den Baum, Gebasteltes aus Holz, Filz, Stoff und Naturmaterialien, Krippen, Kränze und Gestecke. Bei dem schönen Wetter drängte es die Menschen sichtlich nach draußen an die Sonne. Entsprechend groß war dort der Andrang an den Essbuden, beim Krippenspiel der Kinder in Allgäuer Mundart und bei der Blasmusik.

Auch der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht kamen vorbei. Während in Marktoberdorf der Nikolauslauf in diesem Jahr eine Pause macht, wurde in Wald im Rahmen des Weihnachtsmarkts erstmals ein solcher Lauf veranstaltet. Organisiert wurde er von der Grundschule Wald-Leuterschach als Sponsorenlauf für ein Schulprojekt im Senegal.

Auf dem Sportplatz drehten 35 Schülerinnen und Schüler fleißig ihre Runden, sammelten dafür Gummis ein, die von ihnen eingeladene Sponsoren – meist die Eltern –dann auslösten. 153 Runden waren es am Schluss, auch der Bürgermeister und die Lehrer hatten sich beteiligt. 700 Euro an Spenden kamen so zusammen, die gleich an Brigitte Horn vom Verein 'Zukunft für Senegal' übergeben wurden.

Ausgedehnte Budenstadt

In Stötten herrschte riesiger Besucherandrang auf dem Nikolausmarkt im Schulhof.

Bis weit nach Einbruch der Dunkelheit herrschte reges Treiben in der ausgedehnten Budenstadt: Holzdeko und Krippenzubehör, Gefilztes und Genähtes, Glassterne und Bienenwachskerzen, Gestecke und Kränze warteten darauf, 'entdeckt' und mit nach Hause genommen zu werden. Auch die Kinder der Grundschule verkauften vielerlei Weihnachtsbasteleien, welche sie, ihre Eltern und Lehrer für den Markt angefertigt hatten.

Jede Krippe ein Unikat

Als besondere Attraktion lockte die Krippenausstellung in der Turnhalle: Kursteilnehmer und Freunde von Krippenbaumeister Rudolf Hübinger präsentierten dort 34 in den letzten Jahren entstandene Krippen. Die Vielfalt war grandios: Panorama- und Wandkrippen, orientalische und alpenländische Krippen wechselten sich ab, jede von ihnen ein Unikat.

Mindestens 50 Arbeitsstunden stecken in einer solchen Krippe,' schätzte Hübinger. Aktivitäten für die Kinder, heißbegehrte Kutschenfahrten und ein reichhaltiges, kulinarisches Angebot trugen ebenfalls zum Gelingen des Marktes bei.

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