Haus Der Begegnung
Generationentreff soll Anfang April öffnen

Lange Jahre geisterte der Wunsch nach einem Generationentreff durch die Köpfe vieler Marktoberdorfer, Anfang April des kommenden Jahres wird er Wirklichkeit. Nach Planungen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) als Träger und des ans BRK angegliederten Freiwilligenzentrums «Schwungrad» soll das «Haus der Begegnung» - so der vorläufige Arbeitstitel - in der Jahnstraße im ehemaligen Gebäude von Landtechnik Singer eröffnet werden. Noch rund dreieinhalb Monate bis zum Start gehen die Vorbereitungen jetzt in die heiße Phase. Die vom Eigentümer des Hauses beauftragten Handwerker werkelten schon fleißig. «Jetzt muss beispielsweise noch der Boden geebnet und Fenster müssen erneuert werden», sagt Sabine Weißfuß vom Schwungrad.

BRK und Schwungrad haben unterdessen damit begonnen, Arbeitsgruppen zu bilden, die alles Nötige vorbereiten sollen. Vier Gruppen, für die noch Helfer gesucht werden, sollen sich um Folgendes kümmern: l Suche nach Sponsoren l Betreuung und Erledigung der handwerklichen Arbeiten l die geplante Eröffnungsfeier l Zusammenstellung des künftig angebotenen Programms.

Die Sponsorengelder seien vorwiegend für die Beschaffung von alltäglichen Kleinigkeiten wie Gläsern oder Tabletts vorgesehen. Die restliche Finanzierung steht laut Renate Dantinger vom BRK: Die Stadt Marktoberdorf unterstützt den Treff mit 30000 Euro jährlich für Miete und laufenden Betrieb, den Rest schießt das BRK als Träger zu. Gesucht wird derzeit noch nach einer 400-Euro-Kraft, die die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer nach dem Start des Treffs im Haus koordinieren soll.

«Da ist allerdings sehr viel Engagement gefragt», sagt Weißfuß.

Im Treff selbst, der komplett rollstuhlgerecht und rund 140 Quadratmeter groß ist, gibt es mehrere Räume. Der mit rund 50 Quadratmetern größte, in dem auch ein nicht-kommerzieller Café-Betrieb angesiedelt sein wird, soll als Begegnungsstätte mit Tischen und Sofas dienen. Die restlichen Räume sollen Möglichkeiten für Kurse, ein Internet-Café für Menschen mit Behinderung und Senioren oder Besprechungen geben, aber auch Büros beherbergen. Sowohl verschiedene Selbsthilfegruppen und Vereinigungen - wie beispielsweise die Flüchtlingshilfe Kempten oder die türkische Gemeinde - als auch der Kreisjugendring Ostallgäu und die Volkshochschule haben bereits Interesse bekundet. «Wir sind extrem an Räumlichkeiten und an der Zusammenarbeit interessiert», sagt Angela Isop, Leiterin der Vhs.

«Es sind viele große Räume in dem Haus vorhanden, die wir nun mit Aktivität füllen wollen», meint Weißfuß.

«Sich zwanglos begegnen»

«Das Wichtigste ist, dass sich Menschen aller Generationen in dem Haus zwanglos begegnen», erklärt Dantinger. Es gebe viele neue Ideen, die nun kanalisiert und umgesetzt werden müssten. Zum Beispiel ein regelmäßiges Jazzfrühstück, wie es die Seniorenbeauftragte und Mitinitiatorin des Projekts, Stadträtin Jutta Jandl, anregte.

Eine zündende Idee fehlt allerdings noch: Das Organisationsteam sucht noch nach einem pfiffigen Namen und hat daher einen Preis ausgeschrieben. Im Februar treffen sich die Arbeitsgruppen, um sich abzustimmen. Langsam, aber ganz sicher wird aus einem Wunsch Realität.

Wer einen guten Vorschlag für den Namen des Treffs hat, kann ihn bis Ende Januar 2011 unter Telefon 08342/966966 an das Freiwilligenzentrum Schwungrad melden.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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