Sitzung
Für Lärmschutzwall an Marktoberdorfer Umfahrung fehlen Grundstücke

Der Stadtrat befürwortet mehrheitlich den Lärmschutzwall für Hausen und will 20.000 Euro investieren. Dafür muss die Stadt aber alle Grundstückseigentümer unter einen Hut bekommen.
  • Der Stadtrat befürwortet mehrheitlich den Lärmschutzwall für Hausen und will 20.000 Euro investieren. Dafür muss die Stadt aber alle Grundstückseigentümer unter einen Hut bekommen.
  • Foto: Heinz Budjarek
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Die Bewohner von Hausen bei Bertoldshofen sollen einen zweieinhalb Meter hohen Lärmschutzwall entlang der neuen Umgehungsstraße erhalten. Dafür hat sich der Marktoberdorfer Stadtrat mit 22:2 Stimmen entschieden. Zuvor hatte das Staatliche Bauamt Kempten seine Bereitschaft signalisiert, dafür Aushubmaterial aus dem Tunnelbau zur Verfügung zu stellen.

Die Hausener demonstrierten jedenfalls, wie wichtig ihnen das Thema ist. Der Sitzungssaal war derart voll, dass noch Stühle herangeschleppt werden mussten. Ob der Wall tatsächlich errichtet wird, hängt davon ab, ob die Stadt alle Grundstückseigentümer unter einen Hut bekommt. Gespräche laufen bereits. Denn ein Lärmschutzwall mache nur Sinn, wenn er durchgehend gebaut wird, hieß es.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 22.02.2019.

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