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Landwirtschaft
Fünf Rinder eingeschläfert: Ostallgäuer Landwirt löst nach Halte-Verbot Viehbestand auf

Symbolbild.

Ein Ostallgäuer Landwirt hat nach einem Halte-Verbot durch das Veterinäramt nun seinen Milchviehbestand aufgelöst und die Rinder verkauft. Wie die Allgäuer Zeitung (AZ) berichtet, waren zuvor bereits fünf Tiere eingeschläfert worden. Bei dem Betrieb mit etwa 55 Rindern hatte das Veterinäramt Verstöße gegen den Tierschutz festgestellt.

Bereits im Spätsommer 2019 erhielt der Landwirt ein Bußgeld in Höhe von 1.475 Euro, weil er unter anderem zwei verletzte Rinder nicht tierärztlich behandeln ließ. Weitere 1.000 Euro wäre fällig geworden, sollte er die Auflagen des Veterinäramtes nicht einhalten, heißt es in der AZ weiter. Bei einer Nachkontrolle Mitte Januar stelle die Behörde dann jedoch fest, dass der Landwirt die Anordnung nicht befolgt hatte. Wie das Landratsamt gegenüber der AZ erklärte, soll sich die Situation der Tiere noch verschlechtert haben. Fünf Tiere mussten wegen irreparabler Klauenschäden eingeschläfert werden.

Obwohl der Mann seinen Milchviehbestand inzwischen aufgelöst hat, erhalte er laut Thomas Brandl, Sprecher des Landratsamtes, noch eine Anzeige. Dem Landwirt wird vorgeworfen, dass er die fünf Rinder nicht frühzeitig behandeln ließ. Weitere Gutachten würden aber im Zuge der Ermittlungen noch eingeholt werden, berichtet die AZ.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe unserer Zeitung vom 12.02.2020.

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