Projekt
Fendt spendet 50000 Euro an BayWa-Stiftung

Eine Spende über 50000 Euro ist nun wirklich kein Pappenstiel. So kamen denn auch Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG (München) und der BayWa-Stiftung, sowie Stiftungs-Geschäftsführerin Maria Thon persönlich nach Marktoberdorf, um im Fendt-Forum den Spendenscheck von Peter J. Paffen, Sprecher der AGCO/Fendt-Geschäftsführung, entgegenzunehmen. Wie Paffen sagte, habe die Spende gerade jetzt vor Weihnachten Symbolcharakter, weil man damit anderen Menschen helfen wolle. Denn mit dem Geld soll in dem rumänischen Dorf Radeln ein landwirtschaftlicher Betrieb aufgebaut werden, der der Selbstversorgung eines Heimes für traumatisierte Kinder dienen wird.

Fendt-Geschäftsführer Paffen machte bei der Spendenübergabe zudem deutlich, dass die 50000 Euro gewissermaßen auch als Dankeschön an BayWa zu sehen sind. Denn der demnächst in 17 Ländern tätige Konzern ist der weltweit größte Vertriebspartner für Fendt. Rund ein Sechstel der jährlich produzierten Fahrzeuge, also dieses Jahr gut 2000 Traktoren, werden über die BayWa AG an den Kunden gebracht. Seit 75 Jahren gibt es diese erfolgreiche Geschäftsverbindung und Paffen machte kein Geheimnis daraus, dass es ohne die Hilfe der BayWa im Fendt-Krisenjahr 1993 für den Traktorenhersteller rabenschwarz ausgesehen hätte. «Wir sind sehr Fendt-orientiert», sprach BayWa-Vorstandsvorsitzender Lutz ebenfalls die guten Verbindungen zur Marktoberdorfer Schlepperschmiede an. Erfreulich ist für ihn auch, dass in letzter Zeit ein deutlicher Zuwachs im Schlepperverkauf zu verzeichnen sei.

Überhaupt weise der gesamte Technikbereich bei BayWa einen Aufwärtstrend auf, weil die Landwirte wieder investitionsbereit seien. Mit ihrer Stiftung wolle die BayWa nachhaltige Bildungsprojekte im In- und Ausland ins Leben rufen und fördern, so Lutz. Sein Ziel sei, sie zu einer der führenden Stiftungen in Deutschland auszubauen. Für jeden Euro, den die Stiftung erhält, legt die BayWa einen weiteren drauf. Zudem trägt sie sämtliche Verwaltungskosten.

Hilfsprojekte im In- und Ausland

200000 Euro Fördermittel würden jährlich ausgegeben, informierte Maria Thon, Geschäftsführerin der Stiftung. Davon fließt ein Drittel in Projekte in Deutschland, zwei Drittel zum Beispiel in Schulen auf dem Lande in Asien und Afrika.

Das Projekt in Rumänien wird in Kooperation mit der Stiftung des in Rumänien geborenen Sängers Peter Maffay durchgezogen: Es soll ein Bauernhof in der Nähe eines Heimes für traumatisierte Kinder aufgebaut werden. Zum einen soll er die Selbstversorgung des Heimes ermöglichen, zum anderen den Kindern die Mitarbeit in der Landwirtschaft näher bringen. Zudem entstünden auf diese Weise, so Thon, neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze in dem bitterarmen Dorf.

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