Jugendgardetreffen
Fantasiereiche Showtänze und schmissige Musik beim Jugendgardetreffen in Ronsberg

In einem fast fünfstündigen Programm zeigten die Tanzgruppen beim Treffen der Jugendgarden aus dem Unter- und Ostallgäu in der Ronsberger Mehrzweckhalle, dass sie es verstehen, Fasching zu feiern und dabei andere von ihren Darbietungen zu begeistern. Zackige Gardemärsche in gut abgestimmter Choreografie zu schmissiger Musik oder fantasiereiche Showtänze zu Discoklängen, Schlagermelodien oder Filmmusiken wechselten sich beim bunten Programm der Kinder- und Jugendgruppen ab.

In der Ansage lösten sich Florian Maurus, Dritter Präsident des Faschingsvereins Ronsberg, und Stefan Milantzkis, Hofmarschall der Wertachfunken Türkheim, ab.

Zuvor hatte Präsidentin Annemarie Hörl die Gäste, darunter Ronsbergs Bürgermeister Gerhard Kraus, der stellvertretende Ostallgäuer Landrat Alexander Müller und die stellvertretende Unterallgäuer Landrätin Heidi Zacher, begrüßt. Ronsberg veranstaltet das Jugendgardentreffen im jährlichen Wechsel mit Breitenbrunn (Unterallgäu).

Den farbigen Reigen der Faschingsfröhlichkeit leitete der Einzug der Musikkapelle Ronsberg und der verschiedenen Garden und Showtanzgruppen ein.

Nach dem Eröffnungswalzer der Prinzenpaare und dem Austausch von Faschingsorden ging es los mit den insgesamt 26 Darbietungen, die nur für kurze Zeit für Stimmungsmusik durch die Ronsberger 'Fasnachtsband' (Leitung: Hans Heinle) unterbrochen wurden.

Fast 400 junge Fasnachter

Den reichlichen Beifall in der gut gefüllten Halle hatten sich die aufwendig kostümierten Akteure verdient. Gingen den einfallsreichen, an Perfektion grenzenden und mit Akrobatik gewürzten Tänzen und Vorstellungen doch viele Monate intensives Training voraus.

Kein Wunder, dass sich die Begeisterung der fast 400 jungen Fasnachter alsbald aufs Publikum übertrug. Heide Zander bezeichnete bei ihrer Ordensverleihung an die Verantwortlichen die Jugendgardentreffen denn auch als schöne Tradition, die größtes Lob verdiene.

Neben der Ronsberger Mini- und Teeniegarde waren Kinder- und Jugendgarden sowie Showtanzformationen aus Wiedergeltingen, Wörishofen, Waal, Pforzen, Mittelneufnach, Mittelstetten, Schwabmünchen (Kreis Augsburg), Türkheim, Salgen und Mattsies vertreten.

Sie entführten die Zuschauer in ihren Showtänzen nicht nur nach Amerika und in den Dschungel, sie luden zu einer Safari ein, erzählten vom 'perfekten' Verbrechen und der Freiheit über den Wolken, gaben sich als tanzende Lippenstifte, kamen als Piraten daher, schwirrten als Zwerge über die Bühne, traten im Stile eines Fernsehballetts auf, verkörperten Cheerleader-Girls, zeigten Jeans in allen Variationen, erinnerten an die Zeit der Schwarz-Weiß-Filme und legten einen heißen Rock’n Roll hin.

Dazwischen waren die Garden in ihren traditionellen Uniformen in mannigfaltigen Farbkompositionen und reizender Aufmachung an der Reihe mit ihren zackigen Märschen, durchsetzt von kräftigen Hebefiguren und schwungvollen Paradeschritten.

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