Gedenken
Erinnerungen an das Schicksal eines in Marktoberdorf geborenen jüdischen Mädchens

Gedenken an ein Kind, das Opfer des Nationalsozialismus wurde: Der Autor und Regisseur Leo Hiemer hat die Geschichte von Gabriele (Gabi) Schwarz bereits 1994 verfilmt.

Aber seither ließ ihn das Schicksal des in Marktoberdorf geborenen Mädchens einer jüdischen Mutter nicht mehr los. Sein Weg führte ihn in zahlreiche Archive. Die Fäden reichten sogar bis in die USA. Und immer detaillierter arbeitete er sich in die Geschichte der Familie von Gabi vor. Es war eine jüdische Familie aus Augsburg.

Die Mutter versuchte, sich und ihre Tochter vor den Nazis zu retten – vergebens. Beide kamen im KZ um. Auch die Pflegefamilie, die Gabi in Stiefenhofen aufgenommen hatte, musste machtlos den Tod des Kindes mit ansehen. Bei einer Gedenkfeier am Mittwoch, 24. Mai, im Marktoberdorfer Rathaus soll nun Gabis Schicksal erzählt und an Gabi erinnert werden, die an diesem Tag 80 Jahre alt geworden wäre.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 20.05.2017.

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