Festakt
Eisplatz mit Segen und Feuerwerk eröffnet

Nicht mit Pauken und Trompeten, dafür mit kirchlichem Segen und einem Feuerwerk ist am Samstag der neue, 800000 Euro teure Kunsteisplatz am Marktoberdorfer Mühlsteig eröffnet worden. Der Vorsitzende des Eishochey-Fördervereins Allgäu Amigos, Holger Budjarek, nutzte die Gelegenheit zum Dank bei allen, die zu der Realisierung seines Traums beigetragen haben. «Wir sind stolz auf das Erreichte», bekannte er. Der Verein werde alles tun, um den Betrieb der Anlage so zu gestalten, dass das Finanzierungskonzept aufgeht. «Der Eisplatz soll ein Schmuckkästchen für Marktoberdorf sein.»

Ein Gemeinschaftsprojekt

In erster Linie lobte Budjarek den Vorstand und seinen Stellvertreter Jürgen Müller. Ein dickes Dankeschön ging an Bürgermeister Werner Himmer und den Stadtrat, die Stadtverwaltung und den städtischen Bauhof. Ebenso hätten viele regionale Firmen, Spender und Sponsoren, ehrenamtliche Helfer und nicht zuletzt die Feuerwehr Marktoberdorf ihren Beitrag zum neuen Eisplatz geleistet. Budjarek ließ kurz die Entstehungsgeschichte des Projekts Revue passieren, von der Idee zum Stadtratsbeschluss, von der Umplanung bis zur Realisierung.

Bürgermeister Himmer würdigte die «Wahnsinnsleistung» der Eisplatzbauer. Angesichts des stimmigen Konzepts sei dem Stadtrat die Zustimmung zum Zuschuss in Höhe von 250000 Euro leicht gefallen, denn der Eisplatz sei ein Projekt für alle Marktoberdorfer. Himmer wünschte alles Gute und kündigte an, sich auch einmal unter die Schlittschuhläufer zu mischen.

Einen Blick in die Zukunft warf Jürgen Müller: Der Eissportverein werde die Eisbahn betreiben, der Förderverein den Betrieb, die Jugendarbeit und den öffentlichen Eislauf unterstützen. Öffentlichkeit, Schulen sowie elf Eishockey-Hobbymannschaften aus der Umgebung wollen den Platz nutzen. Die Jugendarbeit soll in der laufenden Saison aufgebaut werden. Dafür werden noch interessierte Kinder, Jugendliche und Trainer gesucht.

Alle Werbeflächen vermietet

Joachim Seitz von der Firma EKS Lindau GmbH gab einen Einblick in die hinter dem Eisplatz steckende Technik. Paul Lyschik vom Förderverein - er hatte das Kunststück geschafft, alle Bandenflächen zu vermieten - zitierte frei nach John F. Kennedy: «Frage nicht die Stadt, was sie für dich tun kann, sondern frage dich, was du für die Stadt tun kannst.» Nach diesem Motto hätten die vielen Helfer und Sponsoren für das Projekt wie ein Schweizer Uhrwerk zusammengearbeitet. Das wesentliche Teil, die Unruh, seien jedoch Holger Budjarek und Jürgen Müller gewesen.

Bevor die zahlreichen, schon ungeduldig an der Bande wartenden Schlittschuhläufer die gefrorene Fläche stürmen durften, wagten sich Pfarrer Harald Deininger und Diakon Elmar Schmid aufs Glatteis, um den Platz zu segnen. Danach war die Eisfläche für den ersten Diskolauf eröffnet, ehe ein spektakuläres Feuerwerk den Festakt beendete. (hie)

Eislaufzeiten sind in dieser Woche von Montag bis Freitag von 13 bis 14.30 Uhr als Schlägerlauf (mit Helmpflicht) und von 14.30 bis 16.30 Uhr als allgemeiner Publikumslauf.

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