Special Wirtschaft im Allgäu SPECIAL

Innovation
Eine Nasenlänge voraus sein

«Um langfristig weltweit erfolgreich zu sein, müssen wir den Strukturwandel im Freistaat vorantreiben und stärker als bislang unsere Innovationskraft mobilisieren und marktgerecht ausbauen», betonte Johannes Juppe, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Schwaben der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm. In Augsburg erläuterten drei schwäbische Unternehmen, welche Rolle Forschung und Entwicklung spielen und wie sie mit Innovationen ihre Marktposition ausbauen.

Bernhard Rösch, Geschäftsführer der Allmatic-Jakob Spannsysteme GmbH in Unterthingau, erläuterte: «Aus unseren Ideen entstanden innovative Spannlösungen, die für eine Revolution in der metallverarbeitenden Produktion sorgten. Unser Ziel ist, qualitativ hochwertige Produkte mit technischem Vorsprung in den Markt zu bringen. Dadurch gelingt es, den Standort Unterthingau im Ostallgäu nachhaltig zu stärken und zu sichern und das nicht nur für Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung, sondern auch als Produktionsstandort.»

Deutlichen Mehrwert bieten

Für Stefan Holzamer, Geschäftsführer der SGL Carbon GmbH aus Meitingen, ist klar: «Die Chancen, die sich aus den weltweiten Megatrends für Firmen ergeben, erfordern Flexibilität und Innovation.»

Die Bedeutung für Innovationen im internationalen Wettbewerb unterstrich Horst Leidner, Geschäftsführer der mimatic Tool Systems Zettl GmbH: «Wer heute seine Produkte in Deutschland produziert und in Asien verkaufen will, muss einen deutlichen Mehrwert bieten. Alle Asiaten haben das natürliche Bedürfnis, genauso gut zu werden, wie zum Beispiel wir Deutschen - und wir helfen ihnen dabei.»

Das hybride Unternehmen

Das Geschäftsmodell der Zukunft ist laut Juppe das sogenannte hybride Unternehmen. «Es bearbeitet größere Teile der Wertschöpfungskette bis hin zum gesamten Lebenszyklus eines Produktes von der Entwicklung bis zur Entsorgung. Da ein Kunde alles aus einer Hand erhält, kann der Anbieter viel stärker auf seine individuellen Wünsche an jedem Punkt der Wertschöpfungskette eingehen.

Darin liegen große Wachstumspotenziale, die wir uns weiter erschließen müssen.»

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