Kindergarten
Ein vor zehn Jahren eingeführtes Gesetz hat die Arbeit an Marktoberdorfer Kindertagesstätten massiv verändert

  • Foto: Jens Büttner (dpa-Zentralbild)
  • hochgeladen von Larissa Benz

2006 führte das Bayerische Kultusministerium das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz ein (BayKiBiG).

Das Gesetz soll die Betreuungszeiten in Kindertagesstätten flexibler gestalten. Außerdem müssen Erzieherinnen ihre Arbeit intensiv dokumentieren, wodurch die Schreibtischarbeit der Kindergärtnerinnen deutlich gestiegen ist.

Das sieht auch die Leiterin des Adalbert-Stifter-Kindergartens in Marktoberdorf, Brigitte Pfeilschifter, so: 'Was bürokratische Dinge angeht, muss eine Erzieherin heute deutlich mehr leisten als noch vor 10, 15 Jahren. Die Zeit fehlt dann manchmal auch am Kind.' Sie findet trotz aller Kritik aber, dass die Arbeit ihrer Kollegen durch das Gesetz transparenter geworden ist.

Wolfgang Wieder von der Stadtverwaltung Marktoberdorf sieht das ähnlich. Einerseits bemängelt er, dass die Stadt durch das neue Gesetz zwei zusätzliche Verwaltungsstellen schaffen musste. Andererseits begrüßt er, dass durch flexiblere Betreuungszeiten gerade junge Familien in den Ort gelockt werden.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 30.06.2016.

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