Asyl
Diskussion in Marktoberdorf: Bessere Flüchtlingspolitik gefordert

Eine bessere Flüchtlingspolitik und Hilfe für Menschen in Not – dies waren die Hauptforderung während der Diskussion zum diesjährigen Antikriegstag. 'Verantwortung und Herausforderung der europäischen Flüchtlingspolitik' hieß das Thema unter dem der Ortsverband Marktoberdorf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in den Rathaussaal eingeladen hatte. Der Saal konnte die große Besucherzahl kaum aufnehmen. <%IMG id='1403342'%>

Der Antikriegstag sei ein Tag des Erinnerns und Ermahnens, sagte der DGB-Ortsvorsitzende Peter Hausmann 'Menschen müssen Menschen helfen und nicht nur reden oder zerreden', sagte der Vorsitzende im Hinblick auf die derzeitige Flüchtlingskrise. 'Diejenigen die fliehen, die brauchen eine menschenwürdige Aufnahme'. Und: 'Wenn heute nur einer sagt, wir müssen helfen, dann war die Veranstaltung nicht umsonst.'

Eine bessere Flüchtlingspolitik wünschte sich die Referentin des Abends, die in Obergünzburg geborene Europa-Abgeordnete Barbara Lochbihler (Bündnis 90/Die Grünen). Sie richtete den Blick an die Nationen, die Flüchtlinge nicht willkommen heißen. 'Viele Regierungen sind nicht mehr stolz auf Europa. Daher sind wir nicht stark genug, ein starkes Europa zu schaffen'. Lochbihler forderte ein härteres Vorgehen gegen Schleuser. Zudem schlug sie vor, humanitäre Visa ausstellen und Familien zusammenführen. 'Es kann nicht so weitergehen', sagte Lochbihler.

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