6. Nikolauslauf
Die Mützen auf und fertig, los

Der Nikolaus war gestern beim sechsten Marktoberdorfer Nikolauslauf persönlich am Start. Er sorgte für gute Stimmung, verteilte als Geschenke an die Zuschauer Mini-Metall-Kochlöffel und dank seines guten Drahts nach oben stimmte auch das Wetter. Erst bei der Siegerehrung war der heilige Bischof - Edi Gürcüyan vom Marktoberdorfer Lauftreff hatte ein Nikolauskostüm an - nicht mehr zu sehen und das Schneegestöber setzte so richtig ein.

Doch da war das Wesentliche ja schon gelaufen: Rund 250 Schüler, Jugendliche und Erwachsene hatten sich warm angezogen und die Runden durch Marktoberdorfs Innenstadt in Angriff genommen. Circa 400 Kinder seien es vorher schon beim Lauf der Kleinsten gewesen, berichtete Organisatorin Corinna Bruni vom TSV Marktoberdorf. Die Kinder hörten dabei auf ein neues Startsignal. Mit Kuhglocken statt Startschuss ging es los.

Das zeigte bereits den Charakter der Sportveranstaltung: «Sich bewegen und Spaß haben ist für uns am Wichtigsten», sagte Bruni. Und Spaß hatten die Läufer wohl alle. Keine verbissenen Gesichter, sondern verkleidete Engel, Nikoläuse und Ren(n)tiere gab es bei den Kindern zu sehen.

Mit sportlichen Ambitionen und weniger verkleidet gingen dann die Schüler ins Rennen, bevor die Jugendlichen und Erwachsenen im Abschlusslauf den Tagessieger kürten: Florian Lorenz aus Obergünzburg gewann vor Sebastian Poppel aus Marktoberdorf. Die Ostallgäuer machten den Sieg also unter sich aus. Letztlich war Lorenz aber nicht zu schlagen, er hatte im November schon den Crosslauf in Ronsberg gewonnen. Lorenz ist gut in Form, er hat gerade die Grundausbildung bei der Bundeswehr in Mittenwald hinter sich gebracht. Sympathisch dann im Zielbereich: «Ich weiß nicht, ob es mein persönlicher Rekord war. Sonst messe ich die Zeit nicht», so Lorenz.

Viele Läufer aus dem Ostallgäu

Er ist also eher der Hobbyläufer. Die überwiegende Mehrheit bildeten heuer übrigens Starter aus dem Ostallgäu. Bruni schätzte, «dass drei Viertel der Läufer aus Marktoberdorf und Umgebung kamen». Dementsprechend standen auf dem Siegerpodest auch bekannte Gesichter. Ebenso bekannt war freilich Arno Jauchmann, der wie jedes Jahr moderierte, animierte, interviewte - er war einfach überall. «Riesig Spaß hat es gemacht», sagte er völlig verschwitzt im Ziel. Doch für ihn ging der Spaß weiter: Schließlich wollte die Siegerehrung moderiert werden.

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