Klinik
Demonstration für 13. Mai geplant

Marktoberdorfer Krankenhaus in Lebensgefahr: Diese Befürchtung lässt die Marktoberdorfer Stadträtinnen und Stadträte auf die Barrikaden steigen. So ist für Freitag, 13. Mai, am Nachmittag eine Demonstration geplant - und zwar zeitlich in etwa parallel zu einer nichtöffentlichen Sondersitzung des Kreistages und der Ostallgäuer Bürgermeister (Beginn 16 Uhr) zur Zukunft der Kliniken im Ostallgäu und dabei speziell des Marktoberdorfer Hauses. Diese Information unserer Zeitung bestätigte gestern Bürgermeister Werner Himmer auf Nachfrage.

«Eine Schließung des Marktoberdorfer Krankenhauses darf absolut kein Thema sein», betonte Himmer gegenüber der AZ. Aber auch eine Umwandlung des Hauses in eine Geriatrie und ein Zentrum für ambulantes Operieren sei «in dieser Form überhaupt nicht zu akzeptieren», so der Bürgermeister zu einem weiteren Szenario, das die Kienbaum-Unternehmensberatung - neben einer eventuellen Schließung - zur Klinikzukunft vorgelegt hat und nun nach einem Beschluss des Verwaltungsrats des Klinikenverbundes weiterverfolgt werden soll. Dagegen hat sich in Marktoberdorf und Umgebung bekanntlich wütender Protest breit gemacht.

Nach Angaben von Himmer sind sich die Stadträte quer durch alle Fraktionen bei diesem Thema einig, machte er auf ein breites Bündnis der Marktoberdorfer Kommunalpolitiker aufmerksam. Allerdings kann Himmer selbst an der Demonstration höchstwahrscheinlich nicht teilnehmen, denn er muss als Bürgermeister in der zeitgleich laufenden Sondersitzung des Kreistages die Interessen der Kreisstadt vertreten.

Stadträte organisieren Demo

Laut Himmer steht noch nicht fest, wann und wo die Demonstration starten soll. Auch stehe die Genehmigung durch das Landratsamt noch aus. Einige Stadträte seien derzeit dabei, das «Wie, Wann und Ob» abzuklären.

Nach bislang nicht bestätigten Informationen der AZ wird auch der «Förderverein Marktoberdorfer Krankenhaus», der sich stark für eine gesicherte Zukunft des Hauses engagiert, zu der Protestaktion aufrufen. Vereinsvorsitzende Ulrike Propach war gestern für eine Auskunft nicht zu erreichen.

Ebenfalls um die Klinik Marktoberdorf ging es gestern Abend im Landratsamt bei einem Treffen von Ostallgäuer Kommunalpolitikern. Mit dabei war auch Bürgermeister Himmer. Dazu eingeladen hatte Landrat Johann Fleschhut.

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