Landwirtschaft und Klimaschutuz
Bund gibt fast sechs Millionen Euro für Moorschutz im Ostallgäu

Fast sechs Millionen Euro fließen aus Berlin in das Ostallgäu. Das Bundesumweltministerium fördert den Moorschutz in der Region.
  • Fast sechs Millionen Euro fließen aus Berlin in das Ostallgäu. Das Bundesumweltministerium fördert den Moorschutz in der Region.
  • Foto: David Yeow
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Der Moorschutz im Landkreis Ostallgäu bekommt eine finanzielle Unterstützung vom Bundesumweltministerium. Insgesamt sollen in den nächsten 10 Jahren bis zu 5,8 Millionen Euro in das Projekt "MoorLandwirtschaft für Klimaschutz Allgäu" fließen. 

„Die Förderzusage bedeutet einen weiteren Meilenstein beim Klimaschutz im Landkreis. Das Ostallgäu bestätigt damit seine Vorreiterrolle beim Moorschutz und baut seine Aktivitäten dort weiter aus“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Klimaschutz durch Moore

Mit dem Projekt sollen landwirtschaftlich genutzte und trockengelegte Moorflächen auf eine "nasse Bewirtschaftung" umgestellt werden. Das Projekt ist zunächst auf 10 Jahre angesetzt und soll den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen reduzieren. Landwirte sollen zudem neue Techniken und Verfahren für die Bewirtschaftung dieser Flächen entwickeln, so das Landratsamt Ostallgäu. 

2.500 Hektar

Das Projektgebiet hat ein Potential für rund 2.500 Hektar Moor- und Anmoorböden im Ostallgäu. Erste Betriebe hätten sich bereits dazu bereit erklärt, auf ihren Flächen entsprechende Versuche durchzuführen. Begleitet wird das Projekt von der Hochschule Weinstephan-Triesdorf. 

100 Prozent Förderung

Mit der zugesagten Förderung von 5,8 Millionen Euro übernimmt das Bundesumweltministerium die kompletten Kosten des Projekts. Zurückzuführen sei die Förderung auf einen entsprechenden Beschluss des deutschen Bundestages, so das Landratsamt weiter.

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