Ehrung
Bürgermeister schüttelt Sportlerhände

Selten ist der Rathaussaal so dicht gefüllt wie bei der Sportlerehrung der Stadt Marktoberdorf, die traditionell alle zwei Jahre stattfindet. 187 Sportlerinnen und Sportler waren heuer von ihren Vereinen dazu angemeldet worden. Voraussetzung waren Spitzenplätze bei schwäbischen, bayerischen, deutschen oder noch höheren Meisterschaften oder bei hochwertigen Turnieren.

Dank an Ehrenamtliche

Die große Teilnehmerzahl ist offenbar ein Zeichen dafür, dass Sport in Marktoberdorf einen hohen Stellenwert hat, dass Jung und Alt sich gerne im Wettkampf messen und dass in den örtlichen Vereinen ausgezeichnete Jugendarbeit geleistet wird.

Eine Lanze für den Sport brach Bürgermeister Werner Himmer in seiner Ansprache: Sport verbindet, ist ein Ausgleich in unserer hektischen Zeit, Sport macht fit und macht Spaß. Nicht alle können Spitzenleistungen wie die zu ehrenden Sportler erbringen, aber für seine Fitness könne jeder etwas tun, meinte der Bürgermeister. Himmer nutzte die Veranstaltung dafür, die ehrenamtliche Arbeit in den Sportvereinen zu würdigen, die er als Grundgerüst des Sozialgefüges in der Stadt bezeichnete. «Ohne Ehrenamtliche läuft nichts im Sport», stellte er heraus.

Auch die Stadt selbst trage ihr Scherflein zu den Erfolgen bei, indem sie die Sportstätten hege und pflege. Die Mittel dazu habe der Stadtrat immer ohne große Diskussionen bewilligt.

Von acht bis über 70 Jahre

Danach hatte der Bürgermeister viele Hände zu schütteln. Er rief die Sportler vereinsweise auf und gratulierte allen persönlich zu ihren sportlichen Erfolgen. Zahlenmäßig stark vertreten waren der TSV Marktoberdorf mit seinen vielen Abteilungen und der Skateclub Allgäu. Von den Wintersportlern fehlten etliche, weil sie schon wieder auf Medaillenjagd sind.

Die Altersspanne der Geehrten reichte von acht bis über 70 Jahre: Die F-Jugend-Mannschaft des FCT war ebenso erfolgreich wie die Senioren Walter Rotter (FSG Marktoberdorf) oder Georg Groß (Langstreckenläufer). Als Geschenk gab es für die Erwachsenen Sekt im Nikolausgewand, für die Jugendlichen pfiffige Taschenrechner.

«Cool» fanden Niklas Zeiler (9) und Rufus Roth (8) vom FCT die Sportlerehrung. Dass der Bürgermeister extra für sie seine respekt-einflößende Amtskette trug, beeindruckte sie sichtlich. Schütze Walter Rotter, zum zweiten Mal bei der Ehrung dabei, freute sich über die öffentliche Anerkennung.

Bereits ein «alter Hase» bei der Veranstaltung ist der Bogenschütze Alexander Eberle (19): «Ich finde es toll, dass in meiner Heimatstadt meine sportlichen Leistungen so honoriert werden», sagte er, «das spornt dazu an, weiter zu machen.» Damit sprach er sicher vielen Anwesenden aus der Seele.

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