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Buchloer Stadträtin Elfriede Klein für Bundestagswahl nominiert

Die Grünen schicken im Wahlkreis 257 (Ostallgäu, Unterallgäu, Kaufbeuren, Memmingen) die Buchloer Stadträtin Elfriede Klein als Direktkandidatin in den Bundestagswahlkampf. Bei der Nominierungsversammlung im Gasthof Rössle in Bad Wörishofen erhielt sie 24 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme. Elfriede Klein war die einzige Bewerberin. 'Das Ergebnis gibt mir Rückenwind für den bevorstehenden Wahlkampf', sagte Klein.

Die Bewerberin beantwortete souverän alle Fragen und berichtete von ihrer Arbeit als einzige Grüne im Buchloer Stadtparlament. "In diesem Gremium", so Elfriede Klein, "habe ich gelernt, dass man mit Engagement und Leidenschaft viel erreichen kann."

Klein redete einer 'grünen Mittelstandspolitik' in Zeiten der Finanzkrise das Wort. Statt großindustrieller Konzerne müssten mittelständische Unternehmen gefördert werden. 'Ein Blaumann muss wieder wie ein Anzug getragen werden', forderte sie und mahnte gleiche Chancen für alle in der Arbeitswelt ein.

Dafür will sie sich in Berlin einsetzen und auch gegen 'eine ungerechte Zweiklassenmedizin' zu Felde ziehen. Dass sie als Personalratsvorsitzende in der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben den Beruf wechseln will, begründete Elfriede Klein mit groben Fehlentscheidungen der amtierenden Bundesregierung, die es zu korrigieren gelte.

Eine gerechte Gesellschaft für alle Menschen ist Vision und Ziel der 57-jährigen verheirateten Mutter von zwei Kindern. Auch für ein nachhaltiges Ökosystem will sie sich einsetzen, für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen den weltweiten Hunger kämpfen. 'Die Spekulation an den Börsen mit wertvollen Nahrungsmitteln muss aufhören', forderte sie. Hart ging Klein mit der Finanzindustrie ins Gericht, die 'unser Erspartes samt Rente und Zukunft verzockt' habe.

Ein klein wenig Kritik übte die aus einem katholischen Elternhaus stammende Kommunalpolitikerin auch an der eigenen Partei. So gefalle es ihr gar nicht, dass Bündnis 90/ Die Grünen dafür waren, die Kreuze in den Schulen abzuhängen.

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