Verein
Briefmarkenfreunde nennen sich ab sofort Sammlerfrunde Ostallgäu

Die Briefmarkenfreunde Marktoberdorf werden ihren Verein in Sammlerfreunde Ostallgäu umbenennen. Dies beschlossen die Mitglieder einstimmig in der Jahresversammlung. Über die Namensänderung wurde schon einige Male in den Monatstreffen diskutiert, mehrere Vorschläge wurden dazu gemacht. Während einige der «reinen» Philatelisten das Wort Briefmarken in der Vereinsbezeichnung erhalten wissen wollten, plädierten die Sammler anderer Sparten, wie beispielsweise die von Münzen und Postkarten, für einen allgemeinen Begriff.

Wie Vorsitzender Hermann Hipp erläuterte, wolle der Verein mit der umfassenden Bezeichnung die Sammler aller Sparten ansprechen, denn es seien nicht mehr alle Mitglieder allein reine Briefmarkenliebhaber.

Mehrere Börsen

Auch sollte die Beschränkung auf Marktoberdorf entfallen, weil die Sammlergilde sich aus Mitgliedern aus dem ganzen Ostallgäu und einem kleinen Teil des Unterallgäus zusammensetzt. In seinem Bericht ging Hipp auf die besonderen Veranstaltungen des Vorjahres ein und gab einen Ausblick auf die nächste Zeit. So gab es eine Vereinsauktion sowie je eine Briefmarken- und Münzenbörse im Modeon und in Neugablonz. Wenn auch die Besucherzahl allgemein etwas zurückgegangen sei, so sei die Beteiligung der Anbieter groß und der Erfolg positiv gewesen, sagte der Vorsitzende.

Heuer werden wieder die beiden Börsen veranstaltet. Die Auktion entfällt diesmal, stattdessen gibt es am 6. Juni einen Flohmarkt für Briefmarken, Zubehör und andere Sammlerstücke.

Rege Tätigkeit

Zweiter Vorsitzender Erich Zuber lobte die rege Tätigkeit von Hipp. Er habe sich daher mehr auf das Ausarbeiten von Vorträgen zum Thema Briefmarken beschränkt. Der Kassenbericht des Schatzmeisters Peter Zemmrich zeigte einen kleinen Anstieg des Vereinsvermögens um 26 Euro und somit eine ausgeglichene Bilanz.

Die Treffpunkte für die Tausch- und Informationsabende bleiben trotz Namensänderung jeden ersten Montag im Monat um 20 Uhr in der Ostallgäuer Kreisstadt im Hotel Sepp. Gäste sind stets gern gesehen.

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