Forst
Borkenkäfer richtet in Wäldern im mittleren Ostallgäu massiven Schaden an

Windwürfe durch das Sturmtief Niklas sowie der sehr trockene Sommer 2015 sorgen für eine große Borkenkäfer-Population in diesem Jahr. Laut Moritz Janzen, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Marktoberdorf, sind die Schäden, die der Schädling verursacht hat, deutlich größer als im Füssener Bereich. <%IMG id='1591245'%>

2.500 Kubikmeter Käferholz seien im Bereich der FBG allein im Juli, mehr als 5.000 im August geschlagen worden. Mit 4.000 Kubikmetern rechnet er für September. Janzen: 'Wir haben in den letzten 14 Tagen schon wieder 2.000 geschlagen. Es ist kein Ende in Sicht.' Fürs ganze Ostallgäu rechnet das zuständige Forstamt mit mehreren 10.000 Kubikmetern befallener Bäume. Förster und Waldbesitzer hoffen nun auf den Herbst und die ersten kalten Nächte. Dann stellt der Borkenkäfer seine Aktivitäten ein – vorerst. 'Denn Kälte macht ihm nichts aus. Er überwintert', sagt Janzen.

Autor:

Heiko Wolf aus Kempten

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