Gaudiwurm
Bis zu 18 000 Zuschauer sorgen für gute Stimmung beim Gaudiwurm in Marktoberdorf

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Leicht bekleidete Tanzfrauen, brüllende Löwen, farbenfrohe Pumuckl und Simpsons sowie allerlei Hexen sind gestern beim 46. Oberdorfer Gaudiwurm durch die Innenstadt geströmt.

Bei Dauerschneefall wollten nach Angaben der Veranstalter lediglich zwischen 16 000 und 18 000 Zuschauer die närrischen Wagen und Gruppen sehen. Voriges Jahr waren 30 000 Fasnachter gekommen. Trotzdem fand Fasnachter-Präsident Gottlieb Wölfle "die Stimmung gut". Dazu trugen neben den Teilnehmern die hüpfenden und "He Du hee" rufenden Narren am Straßenrand bei.

Trotz Bürgerentscheides zur Narren-Unzeit – nur eine Woche vor dem Gaudiwurm – war das Marktoberdorfer Krankenhaus Thema. Auch den Flashmob, also den Protest gegen die fehlenden Kneipen, hatten die Narren im Gepäck, oft gepaart mit der Klinik: '’S Krankenhaus des isch jetzt frei, da mach mer jetzt a Disco nei', meinten die Marktoberdorfer Pfadfinder. Soll die Jugendkneipe etwa in die Klinik einziehen? 'Humpelpump' aus Marktoberdorf putzte das Krankenhaus jedenfalls schon mal aus.

'Die Lengenwanger Pumuckl mit ihrem Eigenantrieb auf dem Wagen haben mir am besten gefallen', befand Hubert Simon (47), und Jürgen Filser (40) aus Aitrang stimmte zu. 'Aber viel Arbeit machen alle Wagen', meinte Simon noch. Und die Arbeit hatte sich in Form von farbenfrohen Gefährten allemal gelohnt.

Nur wenige Zaungäste standen hinter den Absperrungen in der Bahnhofstraße. Dort klafften oft auch große Löcher zwischen den insgesamt 88 Gruppen. Während des Umzuges gab es laut Polizeichef Alfred Immerz keine Zwischenfälle. Auch Sebastian Freidel, Einsatzleiter des Roten Kreuzes, meldete einen ruhigen Umzug. Danach habe man sich aber wieder um Betrunkene kümmern müssen.

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