Fang
Biber sucht Asyl - beim Marktoberdorfer Hallenbad

Um Mitternacht hatte die Marktoberdorfer Polizei bei Voß angerufen. Ein Biber sei beim Hallenbad unterwegs. So rückte nach den Polizisten auch Voß aus: «Der Biber war schnell eingefangen», erzählt er. Das sei auch für die Verkehrssicherheit wichtig gewesen, weil der Biber keine Autos kennt.

Fast alle Reviere bereits besetzt

Die Retter haben das Tier schließlich in der Wertach bei Hattenhofen ausgesetzt, wo es die Suche nach einem Revier vermutlich fortgesetzt hat. «Die Biber ziehen mitunter zehn bis 15 Kilometer übers Land, bis sie fündig werden», sagt Voß. Für ein neues Zuhause brauchen sie ein Gewässer, schöne Ufer und Gehölze.

Doch die Suche kann für manchen Biber langwierig werden: «Die Reviere im mittleren Landkreis sind fast alle schon besetzt», berichtet Voß. Vier bis fünf Kilometer gehören jeweils einem Biber. Lassen sich die Tiere dann in Entwässerungskanälen nieder, komme es zu Konflikten mit den Landwirten.

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