Rückschlag
Bezirkstagspräsident Reichert über das vorläufige Aus für das Wohnsitzlosen-Projekt in Marktoberdorf

Das VR-Gebäude im Zentrum der Stadt war als Standort für das Wohnsitzlosen-Projekt vorgesehen. Nach heftiger Kritik zog der Vermieter zurück.
  • Das VR-Gebäude im Zentrum der Stadt war als Standort für das Wohnsitzlosen-Projekt vorgesehen. Nach heftiger Kritik zog der Vermieter zurück.
  • Foto: Dirk Ambrosch
  • hochgeladen von Viktor Graf

Der Bezirk hatte der Diakonie Herzogsägmühle wohl geraten, Marktoberdorf nicht als Standort für das Wohnsitzlosen-Projekt in Betracht zu ziehen. Das sagte Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert im Interview mit unserer Zeitung.

„Wir haben der Herzogsägmühle gesagt: Ist es denn sinnvoll, sich dort niederzulassen, wenn es so viele Vorbehalte gibt?“, sagte Reichert. Dieses Gespräch soll längere Zeit vor der Sitzung des Marktoberdorfer Stadtrates geführt worden sein, in der das Projekt kürzlich vorgestellt wurde. Das vorläufige Aus für das Projekt bezeichnete Reichert als „keine Katastrophe“. Es werde einen neuen Standort geben.

Wiederholt hat Reichert seine Kritik an der öffentlichen Diskussion: „Hier wurden Hilfsbedürftige diskreditiert und als Straftäter vorverurteilt.“

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf vom 08.11.2018.

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