Politik
Bezirkstag in Marktoberdorf - Bayernpartei sieht sich für Wahlen gut im Wind

Nicht nur mehr Mandatsträger in den Kommunal- und Kreisgremien will die Bayernpartei bei den Wahlen in den Jahren 2013/14 erreichen, sondern auch in den Landtag und vor allem in den Bezirkstag einziehen. Das hat sich die Partei bei ihrem Bezirkstag in Marktoberdorf zum Ziel gesetzt.

Auch ein EU-Mandat müsste nach Meinung des Bezirksvorsitzenden Dr. Hermann Seiderer erreichbar sein. Denn für das europäische Parlament gelte laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs die Fünf-Prozent-Hürde nicht mehr.

Die für einen Sitz notwendigen 150 000 Stimmen müssten zu schaffen sein, meinte er im Gasthof Burger nach den Berichten der Bezirksschriftführerin Ursula Althaus und des Schatzmeisters Peter Fendt. Denn die Bayernpartei sei im Aufwind, habe im vergangenen Jahr zahlreiche Orts- und Kreisverbände neu gegründet, so Seiderer.

Auch Generalsekretär Hubert Dorn (München) äußerte sich optimistisch zum Erfolg der Bayernpartei bei den nächsten Wahlen.

Er dankte dem Bezirksvorstand für seinen Einsatz und freute sich, dass sich dank der Arbeit des Kreisverbands Ostallgäu auch in Füssen wieder ein Ortsverband gründe.

'Sind ernsthafte Konkurrenten für andere Parteien'

'Wir werden es schaffen, dass wir bis zum nächsten Jahr als ernsthafte Konkurrenz den anderen Parteien gegenübertreten können', sagte Dorn vor der Versammlung.

Er als auch Seiderer sprachen sich zudem für die Unterstützung von Familien aus. Denn Kinder sollten so lange als möglich in der Familie und nicht in einer Kindertagesstätte aufwachsen. Ein Elterngeld von 400 Euro sei sinnvoller als die Unterstützung defizitärer Kindertagesstättenplätze.

Dorn wies auch darauf hin, wie wichtig es sei, mittelständische Handwerksbetriebe wie Bäckereien, Metzgereien oder Schlossereien zu erhalten. Dort habe der Chef noch Kontakt zu den Mitarbeitern und der Betrieb sei noch nicht einseitig auf Rendite ausgerichtet.

Es gebe in Deutschland viele Menschen, die sich keine dritten Zähne leisten könnten, weil der Eigenanteil dafür zu hoch sei, meinte Peter Fendt. Er schlug vor, den Überschuss der Krankenkassen dafür zu verwenden, diesen Missstand abzuschaffen.

Ferner sagte er, die Goldreserven der Bundesrepublik, die rund 150 Milliarden Euro wert seien, befänden sich gar nicht in Deutschland, sondern in New York. Und keiner wisse, ob sie dort überhaupt noch vorhanden seien. Denn die Forderung, diesen Schatz einmal zu kontrollieren, sei von der Bundesregierung abgelehnt worden.

Unter dem Beifall der Anwesenden schlug Dr. Thomas Hilscher Peter Fendt als Bürgermeisterkandidat für Marktoberdorf vor.

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