Bb Jungbürgerversammlung
Bernbeurer Nachwuchs diskutiert über Angebot

Was ist für die Jugend in Bernbeuren wichtig? Diese und andere Fragen sollten bei der ersten Jungbürgerversammlung geklärt werden, zu der die Gemeinde Bernbeuren auf Initiative der Jugendbeauftragten Kathrin Zillenbiehler eingeladen hatte. 340 Einladungen an die Generation der Zehn- bis 20-Jährigen waren verteilt worden. 'Ihr sollt etwas erfahren und auch etwas einbringen, das fördert Gemeinschaftssinn und Miteinander', begrüßte Bürgermeister Heimo Schmid erst die Gruppe der Zehn- bis 14-Jährigen. Im Anschluss hatten die 15- bis 20-Jährigen das Wort. In beiden Gruppen waren jeweils rund 40 junge Bernbeurer der Einladung gefolgt. Kreisjugendpfleger Ralf Schneider vom Jugendamt Weilheim leitete die Veranstaltung.

Eisdiele am Ort gewünscht

Manche Themen beherrschten beide Gruppen: So äußerten sich Jungbürger jeden Alters zum Haslacher See. Viele sehen ihn als positive Einrichtung, allerdings gab es auch Kritik bezüglich seiner Sauberkeit oder des Bewuchses mit Wasserpflanzen. Auch fehlende Einkaufsmöglichkeiten bemängelten sowohl die jüngeren als auch die älteren Jugendlichen.

Ebenso wurden der neue Spielplatz oder gar eine fehlende Eisdiele angesprochen.

Treffpunkte gesucht

Bei den etwas Älteren konzentrierten sich die Themen eher auf die Suche nach möglichen Treffpunkten, ob im kleineren Kreis oder im öffentlichen Bereich. Bei den 15- bis 20-Jährigen konnte ein größerer Bedarf festgestellt werden. Auch die Verkehrsanbindungen an die umliegenden Städte wurden mehrfach als nicht ausreichend eingeschätzt. Die kleineren Gäste diskutierten eifrig zum Thema Schülerbeförderung: Lange Wartezeiten oder die lästige Drängelei auf den Schulwegen wurden hierbei besprochen.

Bürgermeister Schmid nahm zu den Themen Stellung. Oft musste er dabei auch ein wenig enttäuschen, wenn es zum Beispiel um außerörtliche Zuständigkeiten oder aber auch um finanzielle Hürden ging. Obwohl dies für die jungen Leute ziemlich schwer einsehbar schien, nahmen die Jugendlichen die Ausführungen ihres Bürgermeisters verständnisvoll zur Kenntnis.

Es gab dennoch schon erste Ergebnisse: So wurde zum Beispiel beschlossen, zusammen mit der Landjugend im kommenden Jahr einen Jugendfasching zu veranstalten. Zum allgegenwärtigen Thema 'Skateranlagen' oder anderen Punkten gab die Jugendbeauftragte zum Schluss Unterschriftenlisten aus, auf denen sich Jugendliche eintragen konnten. Bald sollen sich dann Arbeitsgruppen bilden, die sich mit den Themen auseinandersetzen.

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