Bauarbeiten in der Jahnstraße schreiten voran

Wintergarten abgerissen, Fenster ausgetauscht, Boden saniert, Wände versetzt: Die Handwerker im neuen Marktoberdorfer Generationenhaus - das noch immer keinen Namen hat - sind fleißig bei der Sache. Zum 1. April können dann aller Voraussicht nach die freiwilligen Helfer loslegen und die Räume in der Jahnstraße nach ihren Vorstellungen gestalten.

«Das Grobe ist schon fast passiert und wir sind voll in unserem Zeitplan», sagt Sabine Weißfuß vom «Freiwilligenzentrum Schwungrad», welches das Generationenhaus zusammen mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) betreiben wird. Die Stadt Marktoberdorf unterstützt den Treff mit 30000 Euro jährlich für Miete und laufenden Betrieb, den Rest schießt das BRK als Träger zu.

Gut, so ganz im Zeitplan liegt man nicht mehr, denn ursprünglich war für Mitte April die Eröffnung angedacht. «Das war aber angesichts der vielen Aufgaben etwas zu optimistisch», sagt Weißfuß. Nun ist für Mitte oder Ende Mai die große Eröffnungsveranstaltung geplant. Unter anderem um deren Organisation kümmern sich momentan Gruppen von freiwilligen Helfern. «Das läuft super», meint Weißfuß über die zehn Ehrenamtlichen.

Die Anzahl sei auch genau richtig, denn «mehr würde man nicht unter einen Hut bekommen», so Weißfuß. Denn: «Der Gesprächsbedarf ist groß.» Derzeit kümmern sich die Ehrenamtlichen unter anderem um das Einrichtungskonzept, die Homepage und den Flyer.

Unter die Arme greifen wird den ehrenamtlichen Helfern ab Mitte April wie berichtet eine 400-Euro-Kraft, die schon gefunden, deren Vertrag aber noch nicht unterschrieben ist. Diese Kraft, die monatlich etwa 50 Stunden arbeitet, soll sich dann um die Abläufe im Haus, um Führungen und offizielle Termine kümmern. Dass einiges an Arbeit auf sie zukommen wird, zeichnet sich schon jetzt ab: «Wir werden sehr viele Anfragen zur Nutzung der Räume bekommen, da bin ich sicher», sagt Renate Dantinger vom BRK. «Viele erwarten die Fertigstellung des Hauses schon sehnsüchtig, weil solch ein Angebot in Marktoberdorf bislang einfach fehlt.»

«Noch eine Menge Arbeit»

Was dem Haus noch immer fehlt, ist ein Name. Der ausgeschriebene Wettbewerb brachte bisher noch nicht den gewünschten Erfolg, läuft aber bis zum 9. März weiter. Nun wurden die Schulen angeschrieben.

Ab 1. April läuft der Mietvertrag und Dantinger ist zuversichtlich, dass «wir dann schon rein können, um uns häuslich einzurichten». Auch wenn man schon weit sei, sagt Dantinger: «Es kommt noch eine Menge Arbeit auf uns zu.» Und auch wenn bereits nach der Eröffnung im Mai das Programm startet, rechnet Dantinger damit, dass man aber erst ab den Sommerferien «richtig Struktur drin hat».

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