Eisstadion
Bald bricht die Eiszeit an

Jahrzehntelang haben die Eishockey-Sportler diesen Tag herbeigesehnt, den Tag, an dem in Marktoberdorf der Puck über Kunsteis schlittert. Nun erfüllt sich dieser Traum. Ende November soll die Fläche am Schulzentrum offiziell freigegeben werden. Für den Förderverein «Allgäu Amigos», der das Projekt vorangetrieben hat, ein großes Ereignis und der Abschluss einer für sie riesigen Maßnahme: «Es ist gigantisch, was hier abläuft», freut sich Vorsitzender Holger Budjarek.

Eigentlich sollte die Bahn bereits seit einem Jahr genutzt werden können. Probleme mit der Stromversorgung durchkreuzten die Pläne. «Zum Glück», sagt Budjarek. Denn dadurch hatten die Verantwortlichen Zeit - und warfen dabei noch einiges über den Haufen. Statt auf Matten, wie es zunächst vorgesehen war, wird nun traditionell auf Eis gespielt, das auf einer 1700 Quadratmeter großen Betonfläche aufgebaut wird. «Die ist glatt wie ein Kinderpopo», bückt er sich und demonstriert dies mit einer Handbewegung. Unter den insgesamt 42 Tonnen Beton befinden sich nicht nur unzählige Stahlmatten, die die Fläche stabil halten, sondern auch 21 Kilometer Stahlrohre für die Kühlleitungen.

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