Umgestaltung
Bahnhofstraße in Marktoberdorf ab Mittwoch wieder Großbaustelle

«Am Aschermittwoch ist alles vorbei», singen die Fasnachter. Von wegen: In Marktoberdorf gehts an diesem Tag wieder richtig los. Die Bahnhofstraße wird weiter umgebaut. Die Arbeiten konzentrieren sich zunächst auf den Bereich zwischen Bahnhof und Georg-Fischer-Straße. Im Laufe des Jahres geht es in zwei Abschnitten bis zum Dammweg weiter.

Baustelle Bahnhofstraße? Da zuckt jeder Autofahrer sofort zusammen. Unvergessen ist die Zeit, als im vergangenen Jahr eine der Hauptverkehrsadern der Stadt längere Zeit unpassierbar war. Von einer vierwöchigen Vollsperrung zwischen Bahnhof und Georg-Fischer-Straße bleibt der Fahrer auch diesmal nicht verschont. Danach soll es halbseitig an dieser Stelle vorbeigehen. In der Hauptsache sollen dort der Ausbau der Straße und des Gehwegs vorangetrieben werden.

In Richtung Norden zum Bahnhofskreisel wird der östliche Gehweg angelegt. Ebenso soll die provisorische Asphaltdecke eine Feinschicht erhalten. Dazu müsse - abhängig vom Wetter - für zwei bis drei Tage diese Strecke komplett geschlossen werden, kündigt Stadtbaumeister Peter Münsch an.

Verhandlungen dauern an

Während der Zeitplan für diese Meter gestrickt ist, wird an dem für die weiteren Arbeiten Richtung Süden noch gewerkelt. Er hänge von mehreren Faktoren ab. Da ist zum einen der Aldi-Kreisel. Dort seien nicht alle Grundstücksverhandlungen beendet. Zum anderen sei über den Antrag einer vorzeitigen Baufreigabe für das Projekt bis zum Dammweg noch nicht entschieden. Münsch hofft auf einen positiven Bescheid bis Mitte März.

Die Zusagen über Mittel der Städtebauförderung und nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz lägen bereits vor, nur deren Höhe sei ungewiss. Um das Projekt in diesem Jahr trotzdem bis zum Dammweg abschließen zu können, sei zur Finanzierung die entsprechende Summe in den neuen Etatentwurf eingestellt, sagt Münsch. Der Finanzausschuss beschäftigt sich damit am Montag, 14. März.

Konkret sieht die Umgestaltung so aus, dass vom Bahnhof bis zur Kemptener Straße die Gehwege mit den gleichen Steinen wie im bereits fertiggestellten Abschnitt gepflastert werden. Danach sollen eventuell Betonsteine gesetzt werden. In Höhe des Kaufmarkts sowie der Einfahrt zum benachbarten Drogeriemarkt und zum letzten Supermarkt vor dem Dammweg erhält die Straße sogenannte Angebotsstreifen. Diese fallen schmaler aus als beim künftigen Busbahnhof, sollen aber dennoch ein reibungsloseres Abbiegen der Autos als bisher ermöglichen. Die Fahrspur selbst erhält die übliche Asphaltdecke.

Märkte bleiben erreichbar

Außerdem werden Querungshilfen an der Kemptener Straße, in der Nähe der Häuser für betreutes Wohnen und bei der Greitherrstraße gesetzt. Am Übergang an der Kemptener Straße bleibt die Ampel erhalten, wird aber ebenso wie der Fuß- und Radweg auf der gegenüberliegenden Seite etwas versetzt.

Eine erneute Vollsperrung über Wochen oder gar Monate ist laut Münsch zwischen Georg-Fischer-Straße und Dammweg nicht vorgesehen, wohl aber halbseitige Schließungen. Denn die Märkte sollen trotz der Arbeiten erreichbar sein.

Wann der angedachte Kreisverkehr die AOK-Kreuzung ersetzt, stehe nicht fest. Das hänge vom Bau der Umgehungsstraße für Marktoberdorf ab, begründet er.

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