Wegen Coronavirus
Auch im Ostallgäu: Besuchsverbot in Heimen und Krankenhäusern - Verbot von Veranstaltungen über 500 Besucher in Kaufbeuren

Corona-Symptom: Husten (Symbolbild)
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Update vom 12.03.2020
Auch die kreisfreie Stadt Kaufbeuren hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die Besuchern das Betreten von Alten- und Pflegeheimen und dem Krankenhaus untersagt. Die Allgemeinverfügung erfolgt in Abstimmung mit dem Landkreis Ostallgäu, dem Landkreis Oberallgäu und der Stadt Kempten, die gleich verfahren, heißt es von Seiten der Stadt Kaufbeuren. Die Gesundheit der Senioren und Erkrankten steht dabei im Vordergrund. Von der Verfügung ausgenommen sind medizinisch und therapeutische Besuche, das Betreten durch Handwerker für nicht aufschiebbare Arbeiten sowie Besuche von Angehörigen, wenn ein dringender Notfall vorliegt. Die Angehörigen sollen ihren Besuch telefonisch bei der Einrichtung ankündigen.

Bezugsmeldung vom 11.03.2020
Heute Mittag haben der Landkreis Oberallgäu und die Stadt Kempten verkündet, dass es ab kommenden Freitag ein Betretungsverbot in Krankenhäusern, Altenheimen und weiteren Einrichtungen geben wird. Jetzt zieht der Landkreis Ostallgäu nach, allerdings nicht erst ab Freitag.

Auch das Ostallgäu stützt die Entscheidung des Landratsamtes auf eine Allgemeinverfügung. „Die Gesundheit der Senioren sowie der kranken und pflegebedürftigen Menschen ist uns dabei das größte Anliegen“, so Landrätin Maria Rita Zinnecker in einer Pressemitteilung.

Gerade in Heimen und Krankenhäusern wäre demnach der Ausbruch der durch das Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 fatal. Landkreisübergreifend habe man sich daher auf ein Betretungsverbot für Besucher geeinigt. Im Ostallgäu gilt das Verbot ab sofort. Ausgenommen sind medizinisch und therapeutische Besuche, das Betreten durch Handwerker für nicht aufschiebbare Arbeiten sowie Besuche von Angehörigen, wenn ein dringender Notfall vorliegt.

"Können keine andere Entscheidung treffen"

„Wir wissen, dass dies für viele Patienten und Heimbewohner eine einschneidende Maßnahme ist, können aber keine andere Entscheidung treffen", so Zinnecker. Man müsse die Dynamik des Ausbruchsgeschehens eindämmen bitte um Verständnis für die Maßnahme.

Die Stadt Kaufbeuren hat unterdessen verkündet, dass sie Veranstaltungen über 500 Besucher untersagt. Bei Veranstaltungen über 100 Besuchern empfiehlt die Stadt in einer Pressemitteilung, im Hinblick auf den Infektionsschutz abzusagen oder zu verschieben".

Die Maßnahme soll weiterhin Infektionsketten unterbrechen und die weitere Ausbreitung des Virus eindämmen. Eine generelle Schließung von Schulen sei derzeit auch aus Sicht des Freistaates  Bayern nicht notwendig.

Coronavirus im Ostallgäu: die aktuelle Lage

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