Natur
Artensterben betrifft viele Pflanzen und Tiere auch im Ostallgäu

Die Zahl der Schmetterlinge wird im Ostallgäu immer weniger.
  • Die Zahl der Schmetterlinge wird im Ostallgäu immer weniger.
  • Foto: Felix Futschik
  • hochgeladen von Pia Jakob

Walter Hundhammer hat vor allem Schmetterlinge im Blick. Seit über 60 Jahren begeistern ihn die kleinen Flieger. „Ich finde sie einfach schön“, sagt er. Ein Bekannter habe ihm damals das Buch „Der Schmetterlingsfreund“ geschenkt. „Damit habe ich das Lesen gelernt“, erinnert sich Hundhammer. Ist man mit dem Ostallgäuer unterwegs, zeigt er ständig auf vorbeifliegende Schmetterlinge und erklärt die verschiedenen Arten.

Er stellt dabei fest: Die Vielfalt geht immer mehr verloren. Seit Jahren sammelt Hundhammer Daten über die Insekten. Am Ende des Jahres schickt er seine Ergebnisse an das Bayerische Landesamt für Umwelt in Augsburg. Auch dort sieht man den Schmetterling in Gefahr. In den Roten Listen verzeichnet das Amt die in Bayern ausgestorbenen, verschollenen und gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere. In der aktuellen Liste aus dem Jahr 2016 hat das Landesamt 100 Arten von Tagfaltern als gefährdet eingestuft – das entspricht 59 Prozent der erfassten Arten. „Damit wird in der Bilanz die weit überdurchschnittliche Gefährdung der heimischen Tagfalter bestätigt“, schreiben die Autoren der Studie.

Woran der Rückgang liegt, erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 04.09.2018.

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