Arbeitsmarkt
Arbeitslosenquote in Marktoberdorf und Umgebung nur noch bei 2,3 Prozent

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Der Arbeitsmarkt in Marktoberdorf und Umgebung ist weiterhin so stabil wie selten. Mit der Juni-Quote von 2,3 Prozent bewegt sich die Erwerbslosenquote auf dem Niveau des positiven Rekordjahres 2008. Insgesamt waren im mittleren Landkreis im Juni 601 Menschen ohne Job, 15 weniger als im Vormonat Mai und ganze 152 (20,2 Prozent) weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote betrug vor einem Jahr 2,9 Prozent. Mit diesen Werten ist Marktoberdorf im Bereich der Hauptagentur in Kempten der Spitzenreiter.

Ältere Arbeitnehmer profitieren besonders

<< Von der besseren konjunkturellen Lage profitieren derzeit in besonderem Maße die älteren Arbeitnehmer ab 50 Jahre >>, sagt Erika Weber, Leiterin der Marktoberdorfer Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit.

Im Mai waren noch 348 Menschen über 50 arbeitslos, im Juni belief sich deren Zahl auf 321. Das zeugt laut Weber nicht nur von gestiegenen Chancen für Ältere, sondern von der Stabilität und Vielseitigkeit des Arbeitsmarktes in der Region.

<< Es gibt immer noch jede Menge offene Stellen aus allen möglichen Bereichen >>, sagt Weber. Im Juni waren 153 offene Stellen gemeldet, vier mehr als im Mai (149).

Seit Januar wurden laut Agentur für Arbeit von den hiesigen Betrieben insgesamt 342 offene Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von 77 Stellen.

Viele freie Ausbildungsstellen im Angebot

Auch auf dem Ausbildungsmarkt ist die Lage weiterhin prächtig: Es gibt in der Region 43 Stellen mehr als im Vorjahr - ein Zuwachs von 15,5 Prozent.

Erika Weber erklärt dies mit zwei Faktoren: Der guten Konjunktur und dem möglichen Facharbeitermangel, dem viele Betriebe durch eigene Auszubildende begegnen wollen. Von den 320 Ausbildungsstellen sind derzeit noch 106 unbesetzt, bei 100 noch unversorgten Bewerbern.

Gute Noten sind gute Basis für Lehrstelle

Dass alle Suchenden ihre Traumstelle finden, bezweifelt Weber. Allerdings: << Wir lassen niemanden im Regen stehen, die Leute müssen sich aber schon bewegen und zu uns kommen >>, sagt die Expertin. Und auch wenn die Aussichten auf dem Ausbildungsmarkt gerade sehr gut sind, auf ihre Zeugnisse sollten die zukünftigen Bewerber und derzeitigen Schüler schon achten: << Für Arbeitgeber muss es einfach wahrscheinlich sein, dass der Azubi die Ausbildung besteht. >>

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