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AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: weniger Krankheitstage im Jahr 2010

Die AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu liegt in der Krankenstatistik des Jahres 2010 erneut unter dem bayernweiten Durchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Krankenstand um rund 0,2 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent gesunken. Bayernweit ist er mit 4,2 Prozentpunkten genau so hoch wie im Vorjahr. Durchschnittlich ist jeder AOK-versicherte Arbeitnehmer in Bayern 15,35 Tage im Jahr arbeitsunfähig. Bei der örtlichen AOK sind es 13,6 Tage.

Fast ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage sind durch Muskel- und Skeletterkrankungen bedingt. Circa jede zehnte Ausfallzeit ist auf Krankheiten des Atmungssystems zurückzuführen. Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage durch psychische Erkrankungen ist bayernweit erneut angestiegen. Psychische Krankheiten verursachen bayernweit neun Prozent aller Ausfalltage, in Kaufbeuren und dem Ostallgäu 7,3 Prozent. Verantwortlich gemacht wird hierfür eine stetig ansteigende Stressbelastung in der Arbeitswelt. 24 Prozent der Fehltage im Bereich Kaufbeuren-Ostallgäu sind durch Muskel- und Skeletterkrankungen und 10,6 Prozent durch Atemwegserkrankungen bedingt.

<< Um arbeitsbedingte Erkrankungen zu vermeiden, unterstützt die AOK Unternehmen beim Gesundheitsmanagement. In Kaufbeuren und dem Ostallgäu nutzen jährlich 40 bis 50 Unternehmen den Service, teilweise mit umfangreichen Analysen und langjährigen Projekten >>, so AOK-Direktor Josef Bauer.

Bayernweit waren es im vergangenen Jahr 2800 Betriebe. Für 1800 bayerische Unternehmen wurden Analysen zum Gesundheitsstand vorgenommen. Auf dieser Grundlage entwickelten AOK-Experten rund 750 Projekte. Damit begleitet die Krankenkasse fast ein Fünftel aller Projekte zur sogenannten betrieblichen Gesundheitsförderung in Deutschland.

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