Verhandlung
Allgäuer Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke zu Koalitionsverhandlungen

Die Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD ziehen sich seit Wochen hin und so langsam sinkt unter der Bevölkerung auch die Akzeptanz für eine große Koalition.

Am Verhandlungstisch mit dabei ist auch der Allgäuer CSU Bundestagsabgeordnete Stephan Strake. Er sagte gegenüber dem NEUEN RSA RADIO beide Parteien müssten jetzt langsam mal "zu Potte" kommen, die Menschen wollen eine gute Regierung und dazu müssten jetzt die Grundlagen gelegt werden.

Die CDU/ CSU habe die Wahlen gewonnen, das müsste auch gegenüber der SPD deutlich gemacht werden, in der Bevölkerung werde kein Politikwechsel gewünscht, so Stracke.

Ein großer Streitpunkt ist seit Wochen der Mindestlohn: CDU/CSU wollen einen Mindestlohn von 8,50 Euro erst ab 2016. SPD-Landtagsabgeordneter Paul Wengert aus Füssen kann das nicht nachvollziehen, schließlich hätte sich Horst Seehofer vor der Wahl ebenfalls für einen Mindestlohn ausgesprochen. Wengert ist allerdings optimistisch, dass sich die Partein in Berlin einigen werden. Er geht davon aus, dass wir bis Weihnachten eine Regierung haben.

Unterdessen ruft Bundeskanzlerin Angela Merkel zu mehr Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten auf. Bis 16. Dezember soll die neue Regierung stehen. Heute Abend spricht sie als Gastrednerin auf dem Parteitag der CSU in München.

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