Traktorenhersteller
AGCO/Fendt erzielt trotz fünfwöchigem Produktionsstopp "sehr ordentliches Ergebnis"

Fendt (Symbolbild).

Trotz der Corona-Pandemie und einem Produktionsstopp kann der Marktoberdorfer Traktorenhersteller Fendt das Jahr 2020 mit einem "sehr ordentlichen Ergebnis" abschließen. Das teilt die Firma in einer Pressemeldung anlässlich der internationalen AGCO/Fendt-Pressekonferenz mit. Demnach seien die Landtechnikmärkte "relativ stabil" geblieben. 

Produktionsrückstand: "Gut die Hälfte wieder aufgeholt"

Trotz guter Auftragslage hatte AGCO/Fendt die Traktorenproduktion und zum großen Teil auch die Erntemaschinenproduktion ab Ende März für fünf Wochen unterbrechen müssen. Grund war die corona-bedingte Stilllegung von Zulieferbetrieben in Italien und Frankreich. "Gut die Hälfte des Produktionsrückstands im Traktorenbereich konnten wir mit Sonderschichten bis Ende September aufholen", so Christoph Gröblinghoff, Vorsitzender der Geschäftsführung AGCO/Fendt. "Das Corona-Virus wird uns noch weit ins Jahr 2021 beschäftigen."

Dürre und Afrikanische Schweinepest beeinflussen Landwirtschaft weit mehr als Corona

Die Landwirtschaft ist als Nahrungsmittelerzeuger systemrelevant. Daher war der Sektor laut Gröblinghoff bis auf wenige Ausnahmen kaum von der Corona-Krise betroffen. Das Landtechnik-Geschäft läuft weitgehend normal. "Die regional auftretende Dürre und aktuell die Afrikanische Schweinepest beeinflussen die Landwirtschaft weit mehr", so Gröblinghoff.

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