Marktoberdorf
Abschlussveranstaltung des Freiwilligenzentrums Schwungrad zeigt, was das Ehrenamt leisten kann: Anderen zu helfen macht Freude

Anderen helfen ist cool!' Das war der Tenor bei der diesjährigen Abschlussveranstaltung von Jugend ins Ehrenamt. Großen Applaus von Eltern, Lehrern und weiteren Anwesenden gab es am vergangenen Donnerstagabend für die rund 160 Jugendlichen, die zwischen Oktober und Juli ehrenamtliche Stunden in verschiedensten Bereichen abgeleistet haben.

Gewonnen werden konnten diesmal 160 Jugendliche aus den 8. und teils 9. Klassen der Realschulen in Marktoberdorf, Füssen und Obergünzburg; der Mittelschule in Marktoberdorf und in Pfronten. Sie haben jeweils mindestens 30 Einsatzstunden im Projektzeitraum abgeleistet. Ebenfalls beworben wurde das Projekt an der Mittelschule in Füssen und Germaringen. Verpasst haben alle, die nicht teilgenommen haben, nicht nur jede Menge neue Erfahrungen, sondern auch das obligatorische Buffet am Ende der Veranstaltung. Dieses wurde wieder von der Schülerfirma 'Lunchberg' der Obergünzburger Realschule angerichtet. Zum Schluss war noch Zeit für Zusammensein und Gespräche.

Das Projekt Jugend ins Ehrenamt, das wie in den Vorjahren in Kooperation mit den Schulen im Landkreis durchgeführt wird, ist eine tolle Möglichkeit, die jungen Menschen für ein gesellschaftliches Miteinander zu sensibilisieren. Dies bedeute zwar Arbeit und sei nicht selbstverständlich, aber, so Thomas Hofmann, Geschäftsführer des BRK Kreisverbandes Ostallgäu: 'Dabei gewinnt jeder.' Das bestätigte auch Otto Streit – der 93-jährige lebt im BRK-Seniorenheim Gulielminetti in Marktoberdorf. Er bedankte sich stellvertretend für alle Bewohner bei den Schülern: 'Der jugendliche Charme und viele neue Gesprächsthemen und Situationen haben uns viel Spaß gemacht.' Erfahrungen, die nicht nur die Persönlichkeit auf beiden Seiten bereichern, sondern auch den jungen Helfern Einsatzbereitschaft und Flexibilität bescheinigen: 'Wer bei der Bewerbung um Ausbildung oder Beruf ein Ehrenamt vorweisen kann, zeigt dem Arbeitgeber, dass er engagiert und sozialkompetent ist und sich auf neue Situationen gut einstellen kann', so Hofmann.

Viel Lob gab es von der Landrätin Maria Rita Zinnecker, die an die Anwesenden appellierte, auch mit dem Ende des diesjährigen Projekts das Thema Ehrenamt nicht fallen zu lassen. 'Ohne die vielen Freiwilligen würde vieles im Landkreis nicht funktionieren', sagt sie. Dabei sei doch für jeden etwas.

Auch Renate Dantinger vom Freiwilligenzentrum hob hervor, dass die teilnehmenden Jugendlichen sich trotz der ausführlichen Liste an Einrichtungen auch selbst eine Einsatzstelle suchen können. Wer sich über das Programm 'Jugend ins Ehrenamt' genauer informieren möchte, kann dies unter www.fzschwungrad.de/jugend-ins-ehrenamt tun.

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Redaktion extra aus Kempten

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