Besuch
Abgeordneter Stracke zu Gast in Obergünzburg und Geisenried

In den Tagen vor Weihnachten nutzte der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke die sitzungsfreie Zeit in Berlin, um in seinem Heimatwahlkreis Kindergärten und Schulen zu besuchen. So kam er in den integrativen Kindergarten Geisenried sowie in die Mittelschule nach Obergünzburg.

In dem Kindergarten der Stadt Marktoberdorf las der CSU-Politiker den Kindern ein Weihnachtsmärchen vor und erinnerte sich daran, wie sehr ihn das Vorlesen selbst als Kind gefesselt hat – egal, ob er vom Räuber Hotzenplotz oder Karlsson vom Dach hörte.

Lesen sei für ihn eine der wichtigsten Schlüsselkompetenzen, die neue Welten erschließe und das Wissen vergrößere. Dies wollte er auch den Buben und Mädchen in Geisenried nahebringen. 'Wir haben uns sehr über das Angebot zum Vorlesen gefreut, denn um die Lesefreude zu wecken und zu fördern, finden bei uns im Kindergarten regelmäßig Vorlesestunden statt', betont Kindergartenleiterin Marlene Eiband.

Damit die Leseecke im Kindergarten noch größer wird, überreichte Stracke der Kindergartenleiterin zum Abschluss einen Büchergutschein sowie Malbögen und Puzzles mit Karlchen Adler vom Deutschen Bundestag.

Wie sieht die Arbeit eines Bundespolitikers aus? Darum ging es an der Mittelschule Obergünzburg, wo Stracke ebenfalls zu Besuch war. Eigens einen Fragebogen hatten die Schüler zusammen mit allen Klassenlehrern unter Federführung des Klassenleiters der 8 a, Thomas Heiland, erarbeitet und stellten dem Bundespolitiker Fragen zu seinem Tagesablauf, der Ausschusstätigkeit, aber auch zu seinem politischen Werdegang.

Gefährlicher Extremismus

Besonders interessiert zeigten sich die Schüler an der Arbeit Strackes als stellvertretender Vorsitzender im Untersuchungsausschuss 'Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)'. Gerade Schüler seien eine der größten Zielgruppen von Rechtsextremen. 'Aus diesem Grund ist es für mich besonders wichtig, über meine Arbeit im NSU-Untersuchungsausschuss zu berichten und im Gespräch mit den Schülern zu bleiben', so Stracke: 'Bereits Schüler müssen für das Thema sensibilisiert werden. Denn nur, wenn wir als Gemeinschaft zusammenstehen, haben Rechtsextremisten keine Chance.'

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