Wirtschaft
570 Schicksale bei Fendt: Ein Kommentar von AZ-Redakteur Dirk Ambrosch

  • Foto: Fendt AGCO Werksfotograf Mohr
  • hochgeladen von Holger Mock

Hinter 570 Menschen stecken 570 Schicksale. Es sind eben nicht ausschließlich die 120 Stammkräfte des Traktorenherstellers AGCO/Fendt, die zum 1. Januar ihren Job verlieren. Ihr Leben neu ausrichten müssen zudem die 450 Leiharbeiter. Auch sie arbeiteten teils Jahre für das Unternehmen, hofften vielleicht auf eine Festanstellung und sind mit ihren Familien in der Region verwurzelt. Für sie fällt der Jahreswechsel traurig aus, ist die Zukunft plötzlich ungewiss.

In guten Zeiten hat Fendt viele Leiharbeiter in eine feste Anstellung übernommen. Jetzt, da es schlechter läuft, . Zyniker sagen: Genau dafür sind sie da. Das mag stimmen. Über ihr Schicksal hinwegsehen sollte man dennoch nicht. Auch sie waren ein Teil jener 'Fendt-Familie', von der man in der Unternehmensführung gerne spricht.

Familiensinn beweist sich besonders in schlechten Zeiten. Man kümmert sich umeinander, übernimmt Verantwortung. Dieser Geist gilt bei Fendt etwas - immer noch. Für die 120 Stammkräfte, die ihre Arbeitsstelle verlieren, haben Fendt-Spitze und Betriebsrat einen umfassenden Sozialplan ausgearbeitet. Der macht Weihnachten nicht zu einem fröhlichen Fest, aber immerhin den Blick in die Zukunft etwas leichter.

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