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429 Kinder nehmen an Marktoberdorfer Ferienfreizeit teil

Die Beliebtheit der Marktoberdorfer Ferienfreizeit ist ungebrochen, freut sich Erich Nieberle, Geschäftsführer des Kreisjugendrings (KJR). 429 Kinder und Jugendliche, etwas mehr als im Vorjahr, nahmen heuer an dem vom Kreisjugendring Ostallgäu zum 24. Mal organisierten Ferienprogramm teil.

<%IMG id='722249' title='Pfadfinder'%>Trotz den im Vergleich zu 2010 rückläufigen Schülerzahlen (siehe Infokasten) hat sich die Teilnahme damit auf hohem Niveau eingependelt.

Queerbeet aus dem Landkreis

Allein bei den Tagesveranstaltungen waren 329 Kinder und Jugendliche mit von der Partie. Hinzu kommen die 100 Besucher von Ferien- und Zeltlagern sowie Reiterferien. Wie Simone Angerer, stellvertretende Vorsitzende des Kreisjugendrings, berichtet, stammten die Teilnehmer der Ferienfreizeit erneut 'querbeet' aus dem ganzen Landkreis und sogar darüber hinaus. Jugendliche aus Kempten und Germaringen waren ebenso vertreten wie Kinder aus Schwangau oder Nesselwang. Die landkreisweite Streuung ist gewollt: 'Wir wollen Kinder von Buchloe bis Füssen hier haben', betont KJR-Geschäftsführer Nieberle.

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Beliebt wie eh und je sind ihm zufolge die Lager im Freizeithaus Eschers bei Obergünzburg. 'Und auch die Zeltlager waren heuer, trotz des eher mäßigen Sommers, der Renner', so Nieberle. Das schlechte Wetter machte allerdings den Kletterfreunden einen Strich durch die Rechnung: Das für das erste Wochenende der Sommerferien am Fels bei Füssen sowie am Grüntensee angesetzte Klettern fiel dem Regen zum Opfer. Nur Klettern in der Halle war möglich.

Dabei war das Klettern – neben dem Tauchen – schon bei der Anmeldung die beliebteste Aktivität. 'Klettern und Tauchen waren gleich voll', so Nieberle. Alle 54 weiteren Tagesveranstaltungen konnten aber wie geplant und so gut wie unfallfrei stattfinden. Nur bei der Zirkuswerkstatt gab es heuer einen gebrochenen Arm. <%TBR from='inject' id=''%>

Da etliche Kinder in ihren großen Ferien mehrere kreative sowie Spiel- und Sportangebote nutzten, waren von 1057 Plätzen 857 belegt. Schön sei auch, dass es immer wieder Kinder gebe, die sich für die gleiche Veranstaltung wie im Vorjahr anmeldeten. 'Das ist für uns die beste Form der positiven Rückmeldung', so Nieberle.

Kein Kind mit Handicap

Überhaupt keine Resonanz auf die Ferienfreizeit sei indes von Kindern oder Jugendlichen mit Handicap gekommen, bedauert Simone Angerer, trotz vieler Angebote, die auch für sie geeignet gewesen wären. Diese Angebote hatte der KJR mit einer Sonne besonders ausgeflaggt. 'Es ist schade, dass sich kein Kind getraut hat, mitzumachen.

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' Dennoch würden KJR und Offene Behindertenarbeit des Roten Kreuzes weiter um Kinder mit Handicap werben, so Angerer. Der von Ferienkindern erarbeitete und vom KJR überarbeitete Marktoberdorfer Kinderstadtplan wiederum gehe jetzt in Druck und werde voraussichtlich in zwei Wochen vorgestellt, berichtet Angerer.

Gezielt besuchten sie, Nieberle und weitere KJR-Vertreter übrigens Veranstaltungen anderer Ferienfreizeit-Anbieter (meist Kommunen) im Ostallgäu. Denn der KJR setze sich dafür ein, dass es bis 2013 'flächendeckend möglichst in allen Gemeinden' betreute Ferienangebote für Kinder und Jugendliche gebe, so Nieberle. 2012 werde im Rahmen der Jugendhilfeplanung im Ostallgäu ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Wie bisher sollen kommunale Ferienfreizeiten mit Kreisgeldern unterstützt werden.

'Kommunen, in denen es noch nicht so läuft, bieten wir unsere Unterstützung an', so Nieberle.

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