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26 Mannschaften aus ganz Bayern beim Wasserwacht-Landeswettbewerb in Marktoberdorf am Start

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26 Mannschaften aus ganz Bayern waren kürzlich in Marktoberdorf zu Gast beim Landeswettbewerb der Junioren und Erwachsenen der Wasserwacht. Sie maßen sich in den Disziplinen Rettungsschwimmen, Erste Hilfe und Theorie.

Gary Kögel als Vorsitzender der Kreiswasserwacht Ostallgäu und viele Helfer boten den Teilnehmern einen spannenden Wettbewerb, bei dem auch Spaß und Gemeinschaftsgefühl nicht zu kurz kamen. Die Marktoberdorfer Damen als 'Hausmannschaft', die sich schon bei der vergangenen Deutschen Meisterschaft stark gezeigt hatten, konnten für sich einen tollen Erfolg verbuchen und landeten in ihrer Klasse auf Platz 1. 'Wir legen im Kreisverband viel Wert auf die sogenannte ,San-Ausbildung'. Der Erfolg beim Wettbewerb zeige auch den Wert dieser Schulung, so Kögel. 'Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man im Notfall wirksam helfen kann.'

Für einen Tag standen das Marktoberdorfer Hallenbad und die benachbarte Mittelschule ganz im Zeichen der Wasserwacht.Mannschaften aus ganz Bayern waren angereist zum Landeswettbewerb der Junioren und Erwachsenen der Wasserwacht. Sie maßen sich in den Disziplinen Rettungsschwimmen, Erste Hilfe und in der Theorie.

Beim Rettungsschwimmen stachen vor allem die Junioren aus Nabburg (Schwandorf), die Herren-Mannschaft aus Viechtach, die Damen aus Mellrichstadt und die gemischte Gruppe aus Wülfershausen hervor. Bei teilweise nur wenigen Sekunden Unterschied zwischen den Mannschaften in den Disziplinen wie Schwimmen mit Boje oder dem Abschleppen einer Person mit dem Rettungsseil stieg die Spannung auf den Höhepunkt – nicht zuletzt dank den Anfeuerungsrufen der Zuschauer am Beckenrand.

Können und Spaß

Aber nicht nur die sportliche Leistung fiel bei der Gesamtwertung ins Gewicht. Barbara Strobel, die als Kreisverbandsvorsitzende des BRK Ostallgäu beim Landeswettbewerb vor Ort war, bezeichnete die Veranstaltung als 'super Gelegenheit für die einzelnen Ortsgruppen, die eigenen Kenntnisse in Erste Hilfe zu überprüfen und zu schauen, was die anderen so können.

Denn ein hohes Niveau bei der Erste Hilfe ist im Notfall lebensrettend.' Und so wurde beim Wettbewerb einiges gefordert: Für die aufwändig inszenierten Notfälle wie einen starken Stromschlag oder einen Herzstillstand mussten die Teilnehmer ihr ganzes Wissen aufwenden und zeigen, dass sie sich mit dem Notfallkoffergenauso gut auskennen wie mit dem Defibrillator. Denn, so Kreiswasserwachts-Vorsitzender Gary Kögel: 'Die Einsätze, mit denen die Wasserwacht im Alltag konfrontiert wird, müssen nicht immer mit dem Element Wasser zu tun haben.

Es ist wichtig, auf möglichst viele Szenarien bestmöglich vorbereitet zu sein – ob Wundversorgung, Wiederbelebung oder das korrekte Absetzen eines Notrufs'. Auf dem Programm des Wettbewerbs standen außerdem Erste-Hilfe-Theorie und Allgemeinwissen. Besonders stark in der praktischen Erste Hilfe schnitten die Gastgeber ab – sowohl die Junioren als auch die Damen und die gemischte Mannschaft erzielten hier die meisten Punkte in ihrer Wertungsgruppe. Ein Umstand, der Gary Kögel durchaus stolz macht: 'Wir legen im Kreisverband viel Wert auf die sogenannte ,San-Ausbildung'.

Der Erfolg beim Wettbewerb zeige auch den Wert dieser Schulung, so Kögel. Oder wie es Robert Urbanek ausdrückte, der mit seiner Ortsgruppe Nandlstadt (KV Freising) nach Marktoberdorf gekommen war: 'Es ist ein sehr gutes Gefühl, zu wissen, dass man im Notfall wirksam helfen kann. Wir schauen beim Wettbewerb daher auch, wo unsere Stärken und Schwächen liegen und was wir unserem Nachwuchs noch vermitteln können'. Andreas Baumgartner von der Wasserwacht Buchloe, der als Prüfer mit dabei war, zeigte sich erfreut über das hohe Niveau der Teilnehmer. 'Die können alle Leben retten', so sein Resümee.

Nach einem Tag, der den Wettbewerbsteilnehmern alles abverlangte, wartete am Abend die Preisverleihung. Eigens in die Aula der Mittelschule gekommen waren der Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf Dr. Wolfgang Hell sowie der zweite Bürgermeister Wolfgang Hannig und der Ostallgäuer Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert.

Statt Konkurrenzdenken dominierte bei der Verleihung das Gemeinschaftsgefühl, und so zeigte sich Wengert neben den Leistungen der Mannschaften vor allem beeindruckt vom Teamgeist, der beim Wettbewerb herrschte. 'Bei euch kann sich einer auf den anderen verlassen', so Wengert. Gary Kögel seinerseits dankte der Stadt Marktoberdorf, dass sie der Wasserwacht die Schul- und Sportanlagen der Stadt für den Landeswettbewerb zur Verfügung gestellt hatte, außerdem den vielen fleißigen Händen der freiwilligen Helfer aus den Ostallgäuer Ortsgruppen, die den Wettbewerb erst möglich gemacht hatten.

Autor:

Redaktion extra aus Kempten

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